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Zweite Erweiterung der Bergstation auf der Ebenalp

Der Erfolg der Ebenalpbahn – 2017 wurden erstmals über 250’000 Personen befördert – führt dazu, dass das Unternehmen bei der Bergstation den Personenfluss optimieren und einen neuen Anbau auf der Südseite realisieren möchte, der sich auf der Westseite mit demjenigen der Nordseite verbindet.
Hans Ulrich Gantenbein
Geplante Erweiterung auf der Südseite der Bergstation Ebenalp (Bild: H9/Hans Ulrich Gantenbein Walds)

Geplante Erweiterung auf der Südseite der Bergstation Ebenalp (Bild: H9/Hans Ulrich Gantenbein Walds)


Die Bergstation der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp steht seit 1955 auf der vom Kanton im Baurecht zur Verfügung gestellten Parzelle unterhalb des Berggasthauses. Erstmals erweitert wurde das Gebäude im Jahr 2004, als auf der Nordseite die Panoramahalle nach Plänen des Architekturbüros «koller koster ag» (Appenzell/Zürich) realisiert wurde. Das gleiche Team erhielt nun wiederum den Auftrag, Pläne für die erneute Erweiterung zu zeichnen.

Brauchwasserreservoir

So wie unter der Panoramahalle vor 13 Jahren ein Raum für das Pistenfahrzeug realisiert wurde, ist auch auf der Südseite eine Vergrösserung der teilweise bereits bestehenden Unterkellerung des neuen Publikum-Bereichs vorgesehen. Einerseits ist eine etwa 57 m2 grosse Einstellhalle, andererseits bergseits dahinterliegend ein rund 80 Kubikmeter fassendes Brauchwasserreservoir geplant. In dieses soll das gesammelte Dachwasser fliessen, das für die WC-Spülung und bei grosser Trockenheit für die Tränke der bei der Bergstation weidenden Sömmerungstiere dienen.
Abgetrennter Raum für Milchkannen Im Erdgeschoss soll ein 47½ m2 grosser, an seiner breitesten Stelle keine vier Meter breiter Vorraum realisiert werden. Innen wie aussen sind hölzerne Sitzbänke vorgesehen, wobei diejenigen innen klappbar ausgeführt werden sollen. Dieser Raum zieht sich um die Südwestecke der bestehenden Bergstation und soll auf der Westseite des Gebäudes mit einem Gang mit dem Vorraum der Panoramahalle verbunden werden.
Auf der gleichen Seite des Gebäudes soll zudem ein schliessbarer knapp sechs Quadratmeter messender Abstellraum für Milchkannen sowie ein Podest für eine Ausstellung (mit einer Fläche von rund 7 m2) realisiert werden.

Keine «Umklammerung»

Gegen das noch bis zum 19. März auf der gemeinsamen Bauverwaltung des inneren Landes AI öffentlich aufliegende Projekt der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp AG wehrt sich die Fachkommission Heimatschutz nicht. Sie hält vielmehr fest, dass die drei Teilbaukörper
eine «ausgewogene Gruppe mit Hauptakzent» bilden. Besonders hervorgehoben wird, dass die neuen Gebäudeteile die ursprüngliche Einfahrtshalle nicht umklammern. Die Panoramahalle aus dem Jahr 2005 und auch der nun geplante Vorraum flankieren zurückversetzt die Einfahrtshalle. Einzig des neue Untergeschoss bildet neu mit dem Sockel der Einfahrtshalle einen bündigen Abschluss der Ostseite der Bergstation.

Die Erweiterung der Ebenalp-Bergstation soll – vorbehältlich der erteilten Baubewilligung – nach Möglichkeit noch im laufenden Jahr realisiert werden. Einfluss auf den Verlauf der Bautätigkeit hat gemäss Verwaltungsratsmitglied Hanspeter Koller zu einem wesentlichen Teil auch das Wetter. «Wir bauen im Alpstein», und da könne es oft anders als erhofft laufen, betont der für die Technik der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp AG verantwortliche Koller. Die Verantwortlichen der Ebenalpbahn hoffen, dass das rund 750 000 Franken teure Projekt bis zur 66. Generalversammlung im Mai 2019 hin abgeschlossen werden kann.

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