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Zweimal zwei Spielertrainer bei Appenzeller Erstligisten

Gruppenfavorit in der 1. Liga sind weder der TV Appenzell noch die BSG Vorderland. Die zwei besten Handballmannschaften aus dem Appenzellerland starten beide mit neuen Trainern in die Saison.
Mea McGhee
Die Erstligisten des TV Appenzell. (Bild: PD)

Die Erstligisten des TV Appenzell. (Bild: PD)

Nach dem Wegzug von Enver Koso führen beim Erstligisten TV Appenzell neu zwei Spielertrainer die Mannschaft: Lukas Gamrat ist eine bewährte Kraft, Andreas Wild war zuletzt in der NLA Assistenztrainer bei Fortitudo Gossau. «Wie sich die beiden die Aufgaben aufteilen, ist noch offen», sagt Appenzells technischer Leiter Martin Geisser wenige Tage vor Meisterschaftsbeginn. Gut möglich, dass beide zu viel Spielzeit kommen werden, wer das Coaching übernehme, sei offen.

Lukas Gamrat ist Spielertrainer beim TV Appenzell. (Bild: PD)

Lukas Gamrat ist Spielertrainer beim TV Appenzell. (Bild: PD)

Nachdem Topskorer Dano Waldburger bereits in der vergangenen Rückrunde bei Gossau spielte, haben die Innerrhoder nun die Abgänge von Arie Thür (zu Gruppengegner Kreuzlingen) und Fabian Wüthrich (zweite Mannschaft) zu verkraften. Aus dem eigenen Nachwuchs schafften Torhüter Ibrahim Gagulic sowie die Feldspieler Julien Clavien, Fabio Hörler und Rouven Inauen den Sprung in die erste Mannschaft. Letzteren attestiert TK-Chef Geisser viel Potenzial, auch wenn sie momentan wegen ihres Militärdienstes kaum mit dem Team trainieren. 19 Spieler, davon vier Torhüter, bilden Appenzells Erstligamannschaft. «Der ausgeglichene Kader könnte ein Vorteil sein», so Geisser.

Schnelles Spiel gefordert

Seit Juni bereitet sich Appenzell auf die Saison vor. Jeweils drei Trainingseinheiten pro Woche werden absolviert. Spielertrainer Gamrats Philosophie liegt im schnellen Spiel, das zeigt sich bei einem Trainingsbesuch. «Der Ball muss laufen, dafür haben wir viel im physischen Bereich gearbeitet», so Geisser. Da man keinen Shooter habe, werde die Defensivarbeit über Sieg und Niederlage entscheiden, ist er überzeugt. Appenzells Fokus liege darauf, die Qualifikation in der vorderen Tabellenhälfte abzuschliessen, das gäbe dem sportlichen Leiter Planungssicherheit.

Am vergangenen Wochenende weilte die Mannschaft für ein Trainingslager in Bregenz. Im Gepäck, der 26:25-Sieg im Schweizer Cup gegen Frick. Appenzells nächster Cupgegner ist am 9. September der NLB-Verein Biel. In der Meisterschaft sind die Innerrhoder dieses Wochenende spielfrei. Am 8. September treten sie in Kreuzlingen an.

Ligaerhalt als Herausforderung

Auch bei der BSG Vorderland bilden zwei Spieler das Trainerduo: Das Vorderländer Urgestein Labinot Povataj wird neu unterstützt durch Petar Roganovic. Der Österreicher spielte zuletzt bei Kreuzlingen und Arbon und absolviert derzeit die Trainerausbildung.

Labinot Povataj ist Spielertrainer bei der BSG Vorderland. (Bild: PD)

Labinot Povataj ist Spielertrainer bei der BSG Vorderland. (Bild: PD)

Personell sind die Vorderländer gefordert: Die drei besten Skorer der letzten Saison stehen nicht zur Verfügung. Ramon Schwinn weilt die ganze Qualifikation im Ausland. Davin Ammann, zuletzt mit einer Doppellizenz für die BSG spielend, konzentriert sich auf die NLA-Einsätze mit Fortitudo Gossau, und Philip Schulz hat zu Ligakonkurrent Romanshorn gewechselt. «Unser Kader ist ausgeglichener geworden. Nun können sich andere in den Vordergrund spielen», so Povataj. Der Spielertrainer und Vereinspräsident in Personalunion zeigt sich aber zufrieden mit dem Einsatz seiner Spieler. Diese seien eher klein, dafür flink. Das schnelle Spiel nennt er als Stärke. Seit dem Aufstieg in die 1. Liga musste die BSG zweimal in die Abstiegsrunde. Auch dieses Jahr werde es schwierig, die Finalrunde zu erreichen.

Die BSG Vorderland startet heute mit dem Auswärtsspiel gegen Kreuzlingen in die Meisterschaft. Im Cup sind die Vorderländer gegen den Erstligisten SG Kloten mit einer 27:31-Niederlage ausgeschieden.

Vier Teams erreichen die Aufstiegsrunde

Der Meisterschaftsmodus in der 1. Liga ist unverändert. Nach der Qualifikation bestreiten die ersten vier der Gruppe die Finalrunde, die zweiten vier Mannschaften müssen in die Abstiegsrunde. Als Favorit nennen sowohl Martin Geisser als auch Labinot Povataj den HSC Kreuzlingen.

1.Liga Gruppe 1

HSC Kreuzlingen, SV Fides St. Gallen, TV Appenzell, SC Frauenfeld, HC Romanshorn, TSV Fortitudo Gossau 2, BSG Vorderland, Pfader Neuhausen.

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