Zwei Vize-Missen fürs Toggenburg

Bei der Wahl zur Miss Ostschweiz vom Samstagabend schafften es alle drei Toggenburgerinnen unter die letzten sechs. Doch für den Titel reichte es haarscharf nicht. Immerhin wurde Federica Grisendi aus Neu St. Johann Vize-Miss Ostschweiz.

Michael Hug
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Die neue Miss Ostschweiz Alessandra Fontanive (links) mit der Dritten Deijanira Gambino aus Wattwil und der zweitplazierten Federica Grisendi aus Neu St. Johann (rechts). (Bild: Benjamin Manser)

Die neue Miss Ostschweiz Alessandra Fontanive (links) mit der Dritten Deijanira Gambino aus Wattwil und der zweitplazierten Federica Grisendi aus Neu St. Johann (rechts). (Bild: Benjamin Manser)

ST. GALLEN. Spannend sind Misswahlen immer, doch für das Toggenburg war die 29. Wahl zur Miss Ostschweiz eine ganz besondere. Gleich drei Kandidatinnen aus der Region schafften es in das Finale der schönsten neun Ostschweizerinnen. Die Kür zur Königin fand am Samstag im Hotel Einstein in St. Gallen statt. Gewonnen hat sie die 19jährige Alessandra Fontanive aus Rorschacherberg. Die drei Toggenburgerinnen schlugen sich gut und schafften es in den Durchgang der letzten sechs.

In den sauren Apfel beissen

Alina Binder aus Mogelsberg musste dann trotz ihrer Natürlichkeit und Unbeschwertheit als erste in den sauren Apfel beissen. Schliesslich standen nach zwei Stunden noch drei Anwärterinnen auf dem Laufsteg. Bis dahin durften sie mit ihrem Äusseren und ihrer Ausstrahlung überzeugen. Nun mussten die kritischen Fragen entscheiden. Wie sie denn einen Männerabend eines Möbelhauses mit 150 Männern in die Gänge bringen würde, wurde Deijanira Gambino aus Wattwil gefragt: «Die Männer heiss machen!» Immerhin sorgte sie damit für etwas Stimmung, aber ihre kecke Art brachte Gambino leider nur auf Platz drei.

Mit Natürlichkeit und Eleganz

Mit Natürlichkeit und Eleganz kam Federica Grisendi aus Neu St. Johann in die Endausscheidung. Es war vielleicht das Quentchen Glück, das der Obertoggenburgerin vorenthalten blieb. Denn rein äusserlich und punkto Ausstrahlung konnte sie der Siegerin das Wasser allemal reichen. Federica Grisendi kann sich aber mit dem Titel eine Vize-Miss Ostschweiz trösten und als solche auch auf Model- und Moderatorenaufträge hoffen.

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