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Zwei Titel und WM-Rang 29

Tischtennisspielerin Rahel Aschwanden gewinnt an der Schweizer Meisterschaft die Titel im Mixed- und Doppel-Bewerb, verliert jedoch den Einzel-Final. Mitte April findet im schwedischen Halmstad das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Rio statt.
Urs Huwyler
Die Olympia-Chancen der zweifachen Schweizer Meisterin Rahel Aschwanden aus Bütschwil sind eher klein. (Bild: pd)

Die Olympia-Chancen der zweifachen Schweizer Meisterin Rahel Aschwanden aus Bütschwil sind eher klein. (Bild: pd)

TISCHTENNIS. An der Team-WM in Kuala Lumpur (Malaysia) beendete Rahel Aschwanden (Bütschwil) mit ihren beiden Teamkolleginnen Rachel Moret und Céline Reust die erste Runde der 2. Division (insgesamt vier Divisionen) nach Siegen über Litauen, Italien, die Slowakei und Mexiko auf Rang zwei. Im Achtelfinal glückte ein 3:2-Erfolg über Slowenien. Erst der Viertelfinal gegen Luxemburg (0:3) beendete die unerwartete Erfolgsserie. «Wir erreichten den 29. Schlussrang. Dies war das beste Resultat für ein Schweizer Frauen-Team seit 1987», kann Rahel Aschwanden eine positive WM-Bilanz ziehen.

Erster Sieg im Mixed

Die erfolgreiche Titelverteidigung an der Schweizer Meisterschaft schaffte die 23jährige Rechtshänderin nicht. Diesmal behielt wieder Einzel-Dauerrivalin Rachel Moret (Meyrin) die Oberhand (1:4). Nicht gerechnet werden durfte dagegen mit dem ersten Sieg in der Mixed-Konkurrenz. Vor einem Jahr scheiterte das diesmal topgesetzte Duo Aschwanden/Elia Schmid (Muttenz) im Viertelfinal. Entsprechend gross war die Freude. Programmgemäss verlief dagegen der Doppel-Bewerb. Aschwanden/Moret dominieren diese Disziplin seit fünf Jahren. Auch in der zweithöchsten französischen Liga bei SUS TT Schiltigheim läuft es für Aschwanden, die Psychologie-Studentin der Uni Bern (Fernstudium), bestens. «Wir liegen derzeit an zweiter Stelle und haben Chancen für den Aufstieg», erzählt die weiterhin in Wien unter professionellen Bedingungen trainierende Hobby-Jasserin. Mitte April findet im schwedischen Halmstad das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Rio statt.

Chancen für Olympia eher klein

Europa stehen elf Quotenplätze zur Verfügung. «Die Chancen sind ziemlich klein, denn alle europäischen Spitzenspielerinnen werden das Turnier bestreiten müssen. Auch, wenn sie via Ranking sowieso qualifiziert sind», weiss Rahel Aschwanden. Erschwerend wirkt sich aus, dass es bei einer Doppel-Selektion von Spielerinnen (Ranking/Qualifikationsturnier) bei Swiss Olympic kein automatisches Nachrücken gibt. Die andere Variante wäre die Olympia-Qualifikation via Ranking. «Wir vermuten, dass man momentan als Nummer 100 Chancen auf einen Startplatz hat. Rachel Moret versucht dies zu erreichen, indem sie zusätzlich das Chile Open spielt. Aber es wird auch auf diesem Weg extrem schwierig.» Rahel Aschwanden (Nummer 221) bestreitet im April zudem das Polen- und Kroatien-Open. Das Turnier in Polen zählt noch zur Selektionsphase.

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