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Zwei Teufner Fussballerinnen an der U19-Heim-EM dabei

Am Donnerstag hat U19-Nationaltrainerin Nora Häuptle ihr Aufgebot für die Europameisterschaft vom 18. bis 30. Juli im eigenen Land bekannt gegeben. Mit dabei: Victoria Bischof und Nadine Riesen aus Teufen.
Mea McGhee
Victoria Bischof und Nadine Riesen nach ihrem Einsatz in Polen anlässlich des ersten internationalen Turniers mit dem Nationalteam vor zwei Jahren. (Bild: PD)

Victoria Bischof und Nadine Riesen nach ihrem Einsatz in Polen anlässlich des ersten internationalen Turniers mit dem Nationalteam vor zwei Jahren. (Bild: PD)

Am kommenden Mittwoch, 18. Juli, wird in Wohlen das Spiel der U19-EM der Frauen zwischen der Schweiz und Frankreich angepfiffen. Für das zwanzigköpfige Nationalkader selektioniert wurden die Teufnerinnen Victoria Bischof und Nadine Riesen. Beide sind «enorm glücklich, dabei zu sein». Es sei eine Last abgefallen, so Bischof.

Vorbereitung verpasst

Nicht selbstverständlich ist das Aufgebot für Nadine Riesen, da sie das zweiwöchige Vorbereitungs-Camp in Weggis aus beruflichen Gründen nicht mitmachen konnte. Ihr Lehrbetrieb sei immer grosszügig gewesen, diesmal habe sie aber nur einen Tag mit dem Nationalteam verbringen können. Nadine Riesen hat soeben die Ausbildung zur Dentalassistentin abgeschlossen und wird vorerst im Lehrbetrieb weiter arbeiten.

Nach der EM trennt sich der Weg

Die beiden Teufnerinnen spielen von klein auf gemeinsam. Die fussballerische Grundausbildung genossen sie ab dem Jahr 2009 bei den Juniorinnen des FC Bühler. Von dort wechselten sie vor drei Jahren zum damaligen NLA-Verein FC St. Gallen. In der abgelaufenen Saison spielten sie beim fusionierten FC St. Gallen-Staad in der NLB und erreichten den dritten Rang. Nun werden sich ihre Wege zumindest im Clubfussball trennen. Während Nadine Riesen in der Ostschweiz bleibt, wagt Victoria Bischof den Sprung nach Amerika. Sie hat ein Angebot eines College-Teams in Georgia erhalten. «Ich möchte mich fussballerisch verbessern», sagt Bischof. Sie ist überzeugt: «Dieser Schritt tut mir gut.»

Im zweiten Spiel gegen die Titelverteidigerinnen

Die Schweiz trifft an der Heim-EM in der Gruppe A auf Frankreich, Titelverteidiger Spanien und Norwegen. In der Gruppe B spielen Dänemark, Deutschland, Holland und Italien um den Einzug in die K.O.-Phase. Die besten zwei Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Halbfinals (27. Juli), die wie der Final (30. Juli) in Biel ausgetragen werden. Es ist das zweite Mal nach 2006, dass diese EM-Endrunde in der Schweiz ausgetragen wird.

Ein Einsatz ist fraglich

Am Sonntag erfolgt in Zug der Zusammenzug der U19-Nationalspielerinnen. Nadine Riesen hat sich selbständig vorbereitet, damit sie für die EM fit ist. Ob sie zum Einsatz kommen werde, sei schwierig abzuschätzen. Die 18-Jährige sagt: «Egal in welcher Rolle, ich werde mein Bestes geben für das Team.» 398 Minuten in neun Partien hat Riesen bisher für die U19-Nati gespielt. Bei Aussenverteidigerin Bischof stehen acht U19-Länderspiele mit 447 Minuten auf dem Konto. Ihren letzten Einsatz hatte sie im April beim 1:1 gegen die USA. Im Team sei sie ein ruhender Pol, auf dem Feld eine mit Zug nach vorne.

Ein Schaufenster für den Frauenfussball

Angesprochen auf die starken EM-Gegnerinnen sagt Riesen: «Alle sind top motiviert. Wir haben ein tolles Team. Vielleicht werden wir etwas unterschätzt.» Dass die EM in der Schweiz stattfinde, sei eine zusätzliche Motivation. Eltern, Kollegen und Verwandte werden die Spiele der Schweiz verfolgen. «Es ist schön, eine solche Unterstützung zu erfahren.» Nadine Riesen ist überzeugt, dass die EM ein gutes Schaufenster für den Frauenfussball ist. Als Stärke nennt die Flügelspielerin ihre Schnelligkeit, die Ausdauer und die Flanken in den Strafraum. Dazu sei sie einfach gerne für das Team da.

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