Zwei Schulprojekte an die Urne

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Erweiterung Am Informationsanlass wurde nicht nur über die geplante Tiefgarage informiert, sondern auch über zwei Investitionsprojekte, welche die Schulhäuser in Libingen und Mühlrüti betreffen. Schulratspräsident Max Gmür zeigte sich erfreut, dass an beiden Standorten die Schülerzahlen in der Tendenz ansteigen. Daher sei der Zeitpunkt gekommen, in die Infrastruktur der Schulhäuser zu investieren. «Speziell in Libingen ist der Investitionsbedarf hoch, weil schon lange nichts mehr investiert worden ist», sagte Max Gmür. Nebst der Tatsache, dass die Heizung erneuert und Gebäudehülle saniert wird, soll die Lehrerwohnung, die frei wird, für Schulzwecke genutzt werden können. Ausserdem soll eine wetterfeste Verbindung zwischen dem Schulhaus und dem Werkraum entstehen. In Mühlrüti ist die bauliche Not gemäss Max Gmür nicht ganz so gross. Da aber ab Sommer eine zusätzliche Klasse eingeführt wird, brauche es mehr Schulraum. Auch hier sei man in einer Wohnung fündig geworden. Eine Dachsanierung und Erneuerung der Heizung werden überprüft. Da aktuell davon ausgegangen wird, dass beide Projekte jeweils mehr als eine Million Franken kosten, müssen sie im November an der Urne abgesegnet werden.

Für die Schulraumplanung der Primarschule wurde eine Konzeptstudie an die Firma Schällibaum AG in Wattwil vergeben. Sie bildet die Basis für die Projekte. Laut Max Gmür war es wichtig, aufgrund der Komplexität der Projekte externes Fachwissen einzuholen. (tik)