Zwei Jubiläen bei Spitex Appenzell

Annelies De Stefano und Susann Inauen haben Grund zum Feiern. Beide arbeiten seit 25 Jahren bei der Spitex Appenzell und blicken auf ereignisreiche und interessante Jahre zurück.

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APPENZELL. Die Spitex Appenzell ist in zwei Teams aufgeteilt. Annelies De Stefano leitet das West-Team. Zuständig ist sie unter anderem für die Bedarfsabklärungen, Planung der Einsätze oder Personalführung. Die diplomierte Pflegefachfrau HF ist zudem Ansprechperson für jegliche Probleme und Anliegen. Die Pflegenden sollen sich bei ihr aussprechen und Rat holen können. «Ich hätte mir früher die Arbeit als Führungsperson nicht zugetraut», gesteht Annelies De Stefano. Doch sie habe zu spüren bekommen, dass das Team hinter ihr steht. Heute fühlt sie sich wohl in dieser Rolle.

Vermissen tue sie allerdings ab und zu die Arbeit an der Basis bei den Klienten. Sie springe nur noch ein, wenn Not am Mann beziehungsweise an der Frau sei. «Dann nimmt es mir jeweils schon wieder den Ärmel rein», sagt die Teamleiterin, die auf eine bewegte Zeit zurückblickt. Auf eine Zeit, in der sich vieles verändert hat.

Mehr Administration

Wenn Annelies De Stefano von Veränderungen spricht, dann denkt sie vor allem an den «Papierkrieg», der in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Der Zeitaufwand ist gross, so bleibt oft zu wenig Zeit für die menschliche Zuwendung, für das Gespräch.

Dennoch, eine umfassende Pflegedokumentation erachtet die Teamleiterin als durchaus sinnvoll, da meist mehrere Personen an einer Betreuungs- und Pflegesituation beteiligt sind. So stehen allen jederzeit die aktuellsten Informationen zur Verfügung, was für die Kontinuität und Qualität einer guten Pflege notwendig ist.

Zweite Jubilarin

Ein Arbeitsjubiläum feiern kann auch Susann Inauen. Seit 25 Jahren ist sie in Appenzell Mütter- und Väterberaterin. Angefangen hat sie mit einem kleinen, unregelmässigen Pensum als Ferienvertretung. Unterdessen arbeitet sie seit 12 Jahren als Mütter- und Väterberaterin für das gesamte Kantonsgebiet. Sie ist gelernte Kinderkrankenschwester und machte eine Zusatzausbildung als Mütter- und Väterberaterin. Ihre Arbeit versteht sie auch als Begleiterin für Familien während ihrer Kleinkinderzeit. (vp)