Zwei Frauen fliehen aus ihrem Leben

Carol New York, frühe 1950er- Jahre. Therese Belivet arbeitet in einem Manhattaner Kaufhaus und träumt von einem erfüllteren Leben, als sie der verführerischen Carol Aird begegnet, die in einer scheiternden Ehe gefangen ist.

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Im Film «Carol» funkt es im New York der frühen 50er-Jahre zwischen zwei Frauen. (Bild: Outnow)

Im Film «Carol» funkt es im New York der frühen 50er-Jahre zwischen zwei Frauen. (Bild: Outnow)

Carol New York, frühe 1950er- Jahre. Therese Belivet arbeitet in einem Manhattaner Kaufhaus und träumt von einem erfüllteren Leben, als sie der verführerischen Carol Aird begegnet, die in einer scheiternden Ehe gefangen ist. Es funkt sofort zwischen den beiden, und die Unschuld ihres ersten Treffens verwandelt sich schnell in eine tiefe Verbundenheit. Als Carols Verstrickung mit Therese ans Licht kommt, setzt ihr Ehemann sie unter Druck und stellt ihre Qualitäten als Mutter in Frage. Die beiden Frauen fliehen aus ihren Leben und brechen gemeinsam zu einer Reise ins Ungewisse auf. Regisseur Todd Haynes bringt den Erfolgsroman von Patricia Highsmith («Der talentierte Mr. Ripley»), der 1952 erstmals unter dem Titel «Salz und sein Preis» erschien, jetzt auf die grosse Kinoleinwand. In den Hauptrollen sind Oscarpreisträgerin Cate Blanchett («Blue Jasmine») und Rooney Mara («The Girl with the Dragon Tattoo») zu sehen. Blanchett begeistert als moderne Greta Garbo wie gewohnt, die eigentliche Sensation ist Rooney Mara, der mit der Darstellung einer Figur, die im klassischen Hollywood wohl von Audrey Hepburn gespielt worden wäre, endgültig der Durchbruch gelingen sollte.

E/d/f 119 Min. (ab 14/13)

Do, 17.12. 20.15 So, 20.12. 17.30 Mo, 21.12. 20.15 Di, 22.12. 20.15

Der kleine Prinz Wer kennt sie nicht, die Geschichte des kleinen Prinzen, der auf einem hausgrossen Planeten lebt und einem Bruchpiloten von seinen Erlebnissen berichtet. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1943 wurden von dem Buch «Le Petit Prince» von Antoine de Saint-Exupéry über 145 Millionen Exemplare verkauft, und an vielen Schulen gehört es zur Pflichtlektüre. Die Macher von «Kung Fu Panda», «Ice Age», «Finding Nemo», «Wall-E» und «Wallace and Gromit» haben die phantasievolle Welt von Saint-Exupéry zum Leben erweckt.

Deutsch 108 Min. (ab 6/4)

Mo, 21.12. 17.30 Mi, 23.12. 15.00

Weiterhin im Programm:

Heidi Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi (Anuk Steffen) zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Grossvater, dem Alpöhi (Bruno Ganz), abgeschieden in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Zusammen mit ihrem Freund, dem Geissenpeter (Quirin Agrippi), hütet sie die Ziegen des Alpöhi und geniesst die Freiheit in den Bergen.

Doch die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der Familie des wohlhabenden Herrn Sesemann eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara sein und unter der Aufsicht des strengen Kindermädchens Fräulein Rottenmeier lesen und schreiben lernen.

Obwohl sich die beiden Mädchen bald anfreunden und Klaras Oma in Heidi die Leidenschaft für das Lesen und Schreiben erweckt, wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Alpöhi immer stärker.

Dialekt 100 Min. (ab 0/0)

Fr, 18.12. 17.00 / 20.15 Sa, 19.12. 17.00 / 20.15 So, 12.12. 14.30 / 17.00 / 20.15 Mo, 21.12. 17.30 Di, 22.12. 15.00 Mi, 23.12. 15.00 / 20.15

Schellen-Ursli Der Schweizer Bilderbuchklassiker von Alois Carigiet und Selina Chöntz erstmals auf grosser Leinwand.

Oscarpreisträger Xavier Koller gelang eine gefühlvolle Annäherung an den Geist des Buches, nicht zuletzt dank der sorgfältig ausgewählten Engadiner Schauplätze und eines überzeugenden jungen Hauptdarstellers.

Dialekt 100 Min. (ab 6/4)

Sa, 19.12. 17.00 So, 20.12. 14.30 Di, 22.12. 15.00

Rams – Hrútar Weit hinten in einem isländischen Tal leben die Brüder Gummi und Kiddi, zwei Schafbauern mit grosser Liebe zu ihren Tieren. Nur miteinander reden die Brüder schon lange nicht mehr. Als dann aber eine tödliche Seuche die Tiere befällt, beschliesst die Behörde, alle Tiere aus der Region zu töten, um die Seuche einzudämmen. Um ihre Zucht und sich selbst vor dem Untergang zu retten, müssen sich die Brüder zusammentun.

Ov/d 93 Min. (ab 16/14)

Do, 17.12. 20.15 Fr, 18.12. 17.30 Di, 22.12. 20.15

Spectre – 007 Zum offiziell 24. Mal zieht der Geheimagent Ihrer Majestät in Sam Mendes' bombastischem Actionthriller «Spectre» in den Kampf, um böse Schurken, die nach der Weltherrschaft greifen, aufzuhalten.

Der überwältigende Erfolg des Vorgängers «Skyfall» ermöglichte ein noch grösseres Budget. Neben einem Feuerwerk an aufwendigen Actionsequenzen bietet Daniel Craig zynisch-spassige Dialoge.

Deutsch 148 Min. (ab 12/10)

Fr, 18.12. 20.15 So, 20.12. 20.15

A Walk in the Woods – Picknick mit Bären Der gefeierte Humorist und Reiseschriftsteller Bill Bryson entscheidet sich – sehr zum Missfallen seiner Frau – den 3360 Kilometer langen Wanderweg durch die Berge der Appalachen zu bestreiten. Da er nicht von seinem Vorhaben abzubringen ist, stellt ihm seine Frau eine einzige Bedingung: Er muss einen Begleiter finden, der ihn in seinem haarsträubenden Vorhaben unterstützt.

Ein berührender Film über zwei alternde Männer, welche auf ihrem abenteuerlichen Weg durch die Wildnis begreifen, dass der Sinn des Lebens der Weg und nicht das Ziel ist.

Deutsch 98 Min. (ab 12/10)

Sa, 19.12. 20.15 Mo, 21.12. 20.15 Mi, 23.12. 20.15

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