Zwei bis drei Zweige sind möglich

Wurde im Jahr des eidgenössischen Nachwuchsschwingfestes speziell auf diesen Grossanlass hingearbeitet?

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Hans Trummer Leiter Nachwuchsschwinger Toggenburger Schwingerverband

Hans Trummer Leiter Nachwuchsschwinger Toggenburger Schwingerverband

Wurde im Jahr des eidgenössischen Nachwuchsschwingfestes speziell auf diesen Grossanlass hingearbeitet?

Der Nordostschweizerische Schwingverband führte vorgängig diverse Trainings durch. Zudem bot der Toggenburger Schwingerverband jeweils am Montag ein zusätzliches Training an. Trainingsorte waren Wil, Flawil und Uzwil, wo auch die Schwingclubs beheimatet sind. Die Schwinger des Schwingclubs Wattwil hatten die Möglichkeit, auch noch in Stein SG ein Training zu bestreiten.

Wer konnte sich für das eidgenössische Nachwuchsschwingfest in Aarburg qualifizieren?

Alle Schwinger der Jahrgänge 1998, 1999 und 2000. Entscheidend waren die Resultate der fünf kantonalen Schwingfeste sowie jenes beim NOS-Nachwuchsschwingfest in Näfels.

Was trauen Sie den St. Galler Schwingern zu?

Mit Zahlen bin ich eher zurückhaltend. Es braucht die richtige Einstellung zum Tag und auch die Fähigkeit, einen Rückschlag gut wegzustecken. Wenn es läuft, sind für das Toggenburg zwei bis drei Zweige durchaus machbar.

Gehört einer der Selektierten des NOS-Verbandes zum Kreis der Favoriten?

Auch hier bin ich mit einer Prognose vorsichtig, weil wir erst in Aarburg sehen, wie stark der Nachwuchs der anderen Verbände ist. Der Hemberger Sämi Schlegel hat in seiner Kategorie aber durchaus das Leistungsvermögen für einen Spitzenplatz.

Tritt der Berner Nachwuchs zurzeit ähnlich stark auf wie die Aktiven?

Wie schon oben erwähnt, ist eine realistische Einschätzung schwierig. Aus der Ferne betrachtet glaube ich aber, dass der Innerschweizer Nachwuchs zumindest gleich ist. (bl)