Zuordnung zu sozialschwach ärgert

Die «Freie Republik Säge» Ausgabe vom 27. September 2014

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LESERBRIEF

Aufmerksam habe ich den Artikel über die Säge gelesen, der von Yannik Arnaboldi geschrieben wurde. Es heisst: da gibt es unten im Tal entlang der Strasse die Alteingesessenen, sozial Schwachen und Ausländer… Es gibt in der Säge wahrlich viele alteingesessene Geschäftsleute, die jahrelang die Gemeinde mit ihren Steuern merklich unterstützt haben, aus den verschiedensten Branchen und Geschäften. Sind diese langjährigen Sägler als Sozialschwache einzustufen?

Spannungen durch Pöbeleien und, sagen wir, ungezogene Jugendliche gibt es auch im Dorf und in den Aussenbezirken, ich erinnere mich, wie oft im Dorf die Polizei nachts ausrücken musste und wie oft Sachschaden von hohen Kosten verursacht wurde. Durch diverse Kontrollen hat sich die Lage deutlich verbessert. Wie weit das Quartierzentrum Selewie in der Säge zu einer Besserung beiträgt, kann ich nicht beurteilen, dies müsste man in der Gemeinde nachfragen, die diese Institution unterstützt.

Ich wohne nun schon 42 Jahre an der Strasse unten in der Säge und lasse mich nicht gerne als sozialschwach einordnen, sicher alle die langjährigen Geschäftsleute auch nicht.

Judit Kellenberger Alpsteinstrasse 25, 9100 Herisau