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Zum Schöpfer und zu sich selbst finden

Aglow-Abend
Lisa Leisi
Ruedi Josuran referierte kürzlich in Ebnat-Kappel. (Bild: PD)

Ruedi Josuran referierte kürzlich in Ebnat-Kappel. (Bild: PD)

«Wir Menschen brauchen manchmal Anzeigen, wie beim Handy, wenn der Akku bald leer ist.» Damit wollte der bekannte Moderator und Referent Ruedi Josuran jedoch nicht sagen, dass wir nach einem Burn-out mit angezogener Handbremse leben sollen. Am Aglow-Abend am Freitag in der Freien Christengemeinde Toggenburg in Ebnat-Kappel ermutigte Josuran unter dem Thema «Burn-in statt Burn-out» vielmehr dazu, die richtigen Fragen zu stellen, wie «Was sind meine Lebenstankstellen?», «Was gibt mir Energie und wobei verliere ich?»

Für den Referenten ist klar, dass das Problem neben fehlenden Zeiten der Erholung unsere Gefühle und Beurteilungen, unsere Sicht auf unsere Arbeit und unser Leben sind. Dann gebe es auch Diktatoren in der eigenen Seele, die einem das Gefühl geben, was man auch mache, es könne nie gut genug sein und genügen. Aber auch Zeiterscheinungen wie Reizüberflutungen, eine Fülle an Informationen, die wir nicht verarbeiten und einordnen können und uns in Dauerstress versetzen, sind problematisch. Ebenso eine andauernde Angst, sich in der Multioptionsgesellschaft für etwas Falsches zu entscheiden oder manches zu verpassen.

Ruedi Josuran warnte weiter vor der Identitätsfalle, welche lautet: «Ich bin, was ich mache, was andere über mich denken und was ich habe. Es gehe um Zugehörigkeit, Wert im Sein und ein Geschenk jenseits von Kosten-Nutzen-Überlegungen. Er ermutigte, in einer ständigen Beziehung zu Gott darauf zu vertrauen, dass Gott uns im Überfluss geben möchte. Wir dürfen vertrauen, dass wir bei ihm als einmalige Geschöpfe massgeschneidert geführt werden und Gott an uns arbeiten lassen. Dabei gelte es, immer wieder zu fragen, wie und wo mich Gott haben will. Die Entdeckungsreise zu sich selbst, sich dabei kennenzulernen, sei ein grosses Abenteuer.

Lisa Leisi

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