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Belgische Klasse zu Gast in der Kantonsschule Trogen

Im Rahmen eines Schüleraustausches war diese Woche eine belgische Klasse in der Kantonsschule Trogen zu Gast. Die Jugendlichen lernten Land und Leute kennen – und begaben sich erstmals auf eine Wanderung.
Astrid Zysset
Die Schülerinnen und Schüler aus Trogen zusammen mit der belgischen Klasse. (Bild: PD)

Die Schülerinnen und Schüler aus Trogen zusammen mit der belgischen Klasse. (Bild: PD)

«Für uns war es eine lange Wanderung», sagt Tina Blommaert, Verantwortliche für den Schüleraustausch auf belgischer Seite, und lächelt. Gemeint ist der Fussmarsch von der Schwägalp nach Lehmen, den die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag absolvierten. Ein Highlight. In Buggenhout in Flandern, wo die Jugendlichen herkommen, gibt es nämlich keine Berge. Dementsprechend kamen die Schülerinnen und Schüler auf der Wanderung an ihre Grenzen. «Aber es hat allen sehr gefallen», so Blommaert. «Besonders das Bräteln über offenem Feuer. Das machen wir bei uns nämlich nicht.»

Seit rund zwanzig Jahren betreibt die Kantonsschule Trogen eine Zusammenarbeit mit einer belgischen Schule in Buggenhout. Im April/Mai reist die Appenzeller Klasse jeweils nach Belgien, lebt dort in Gastfamilien, und im Herbst kommen die belgischen Jugendlichen in die Ostschweiz. Diese Woche war es soweit. Zum Programm gehörte der Besuch auf dem Säntis ebenso wie eine Stadtbesichtigung Winterthurs und ein Abstecher ins Chocolarium nach Flawil. Auf einer Art Postenlauf zeigten die Ausserrhoder Schülerinnen und Schülern ihren belgischen Kollegen zudem, was hierzulande gegessen wird, führten sie in die Kunst des Hackbrettspielens und des Jassens ein. «Wir möchten, dass sie Land und Leute wie auch die hiesigen Gepflogenheiten kennen lernen», sagt Andrea Elmer, Verantwortliche für den Schüleraustausch auf Schweizer Seite. Unvorbereitet kam die belgische Klasse jedoch nicht nach Trogen. Zu Hause wurde bereits viel über die Geschichte und die Lebensumstände im Appenzellerland gelernt. Trotzdem: «Die Schülerinnen und Schüler müssen sich hier in fremden Familien in einem fremden Land durchschlagen. Das fordert viel an Eigendisziplin und Selbstverantwortung», so Blommaert. Marc Kummer, Rektor der Kantonsschule Trogen, sieht noch einen anderen Mehrwert des Austauschprogramms: «Sie unterhalten sich auf Englisch – für beide Seiten eine Fremdsprache. Das baut Hemmungen ab, da sich keiner im Vorteil sieht. Und ohne Hemmungen lernt man eine Sprache immer noch am besten.»

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