Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Zum Abschied ein Gewinn

Den abtretende Gemeindepräsident Stefan Frischknecht kann eine positive Bilanz aus seinem letzten Amtsjahr ziehen. Das Jahresergebnis 2013 war rund 600 000 Franken besser als budgetiert und schliesst mit einem Plus von 170 000 Franken.
Esther Ferrari
Hansruedi Diem, Sandra Diesterbeck und Stefan Frischknecht treten aus dem Gemeinderat zurück. (Bild: ef)

Hansruedi Diem, Sandra Diesterbeck und Stefan Frischknecht treten aus dem Gemeinderat zurück. (Bild: ef)

URNÄSCH. Zum letzten Mal präsidierte Stefan Frischknecht eine öffentliche Versammlung. Noch einen guten Monat, dann wird Franz Sandholzer, der neu gewählte Gemeindepräsident, seine Nachfolge antreten. In seinen 16 Jahren als Gemeindepräsident sei es die 11. Jahresrechnung mit einem Einnahmenüberschuss, die andern fünf erbrachten Ausgabenüberschüsse, sagte Stefan Frischknecht. Als Gründe für das gute Resultat nannte er erfreuliche Mehreinnahmen bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern. Auch Handänderungssteuern von über einer halben Million Franken sowie gute Ressortergebnisse haben zu einem positiven Rechnungsabschluss beigetragen. Die Schule schliesst mit 150 000 Franken besser ab als budgetiert.

Negativ abgeschlossen haben die Bereiche Volkswirtschaft und Gesundheitswesen. Urnäsch hat im Jahr 2013 rund 300 000 Franken an die Pflegekosten von Urnäscherinnen und Urnäschern bezahlt. Dies waren 50 000 Franken über der budgetierten Viertelmillion Franken. Auch machte sich die Unterbelegung im Altersheim Chräg in Zahlen bemerkbar. Zukünftige Heimbewohner haben ihren Eintritt verschoben, um direkt ins neue Pflegeheim einzuziehen. Im kommenden Dezember wird es so weit sein. Dann ist das neue Heim bezugsbereit.

Wanderwege gut betreut

Die grössten Investitionen im vergangenen Jahr waren: die letzte Etappe der Sanierung der Schulanlage Au, die Sanierung der Bindlistrasse, die erste Tranche der Sanierung von Bahnübergängen sowie der Investitionsbeitrag an den Neubau des Pflegezentrums von einer Million Franken. Doris Brunner vom Ressort Tourismus würdigte die Arbeit von Werner Knöpfel und Res Isenschmid, die seit 21 Jahren die Wanderwege im Gemeindegebiet unterhalten und pflegen. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat ein Netz von Wanderwegen von 732 Kilometern. Das entspricht einer Strecke von Urnäsch nach Paris. Davon entfallen 109 Kilometer – ein Siebtel der Strecke – auf Urnäscher Boden. Dazu gehören 100 Wegweiserstandorte mit 480 Wegweisertafeln, 18 kleine Holzbrücken, 60 Ruhebänklein und 6 Feuerstellen.

Zwei Abschiede

Nicht nur für Stefan Frischknecht war es die letzte öffentliche Versammlung. Hansruedi Diem, der die Ressortleitung Schule innehatte, tritt nach sechs Jahren Amtszeit zurück, Sandra Diesterbeck, die das Sozialwesen führte, nach drei Jahren. Beide verlassen den Gemeinderat aus beruflichen Gründen. Verschiedene Rücktritte liegen auch aus gemeinderätlichen Kommissionen vor. Allen dankte der Gemeindepräsident für ihren Einsatz. Ihm selber wurde der vorläufige Dank von Käthi Nef zuteil. Es sei nur ein kleiner Abschied. Der grosse Abschied von Stefan Frischknecht wird am 31. Mai mit einem Rundgang durchs Dorf und mit einem Apéro gefeiert.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.