Zukunft Alters- und Pflegeheim Mogelsberg

Antwort auf den Leserbrief von Reinhard Schöb «Zu viel Unbekanntes» vom 1. März 2010 zum Alters- und Pflegeheim Neckertal Kritisch äussert sich im Leserbrief Reinhard Schöb zur Planung vom Alters- und Pflegeheim Neckertal.

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Antwort auf den Leserbrief von Reinhard Schöb «Zu viel Unbekanntes» vom 1. März 2010 zum Alters- und Pflegeheim Neckertal

Kritisch äussert sich im Leserbrief Reinhard Schöb zur Planung vom Alters- und Pflegeheim Neckertal. Viele Ängste, speziell aus Mogelsberg, können wir nachvollziehen, trotzdem braucht es einige Antworten und Richtigstellungen.

Nach wie vor ist der Gemeinderat bestrebt, die formulierten Zielsetzungen, wie attraktive Bodenpreise und eine gute Wohnqualität für junge Familien, zu erreichen. Oft sind damit Teilzonenänderungen verbunden, welche durch den grossen Instanzenweg zeitaufwendig sind.

Gutachten schon vor der Fusion

Das neue Alters- und Pflegeheim Neckertal ist nicht wie beschrieben in den Vordergrund gerückt, sondern ist nur eine Weiterführung der Beschlüsse und Planungsaufträge der ehemaligen Gemeinden.

Ebenfalls wurden in den «alten» Gemeinden Gutachten erstellt (auch Analyse Mogelsberg enthalten), welche bereits vor der Fusion die Weichen für diesen Weg gestellt haben.

Neue Idee gefragt für Mogelsberg

Tatsächlich sind auch wir der Meinung, dass eine Information und Einbezug der Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt hätte erfolgen sollen. Aussagen zu den baulichen Voraussetzungen, welche vom Kanton definiert werden, stimmen nur teilweise.

Tatsächlich erfüllt das Alters- und Pflegeheim Mogelsberg diese Bestimmungen aus dem Jahre 1983 und 1996 nicht. Der Vergleich mit der Turnhalle, welche scheinbar grösser hätte gebaut werden sollen, können wir nicht nachvollziehen. Die Finanzierung ist im Gutachten ausführlich beschrieben und braucht keine weiteren Ergänzungen. Unabhängig von einem Neubau brauchen wir jedoch im Alters- und Pflegeheim Mogelsberg neue Ideen für eine ausgeglichene Rechnung.

Nach wie vor sind wir der Meinung, dass neue Modelle die Arbeitsplätze für die Zukunft sichern werden. Obwohl wir die Ängste und Sorgen in Mogelsberg kennen, ändern wir mit einer Ablehnung die Ausgangslage nicht, sondern verhindern ein zeitgerechtes Handeln. «Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen.» Den Verfasser des Leserbriefs laden wir herzlich ein zur Mitarbeit in unserer Arbeitsgruppe «Zukunft Alters- und Pflegeheim Mogelsberg».

Bruno Vogt und Werner Ackermann Gemeinderäte der Gemeinde Neckertal

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