Zugelaufene Katzen nicht füttern

Immer wieder melden besorgte Menschen dem Appenzeller Tierschutzverein «zugelaufene» Katzen. Fragt man nach, ist es meistens so, dass sich das betreffende Tier gerade einmal ein paar Tage dort aufhält.

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Immer wieder melden besorgte Menschen dem Appenzeller Tierschutzverein «zugelaufene» Katzen. Fragt man nach, ist es meistens so, dass sich das betreffende Tier gerade einmal ein paar Tage dort aufhält. Ist es zutraulich, gesund und gut genährt, besteht kein Grund, sofort auszurücken und die Katze abzuholen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie jemandem gehört. Der Appenzeller Tierschutzverein rät davon ab, solche Katzen zu füttern oder gar ins Haus zu lassen.

Anders sieht es aus, wenn die betreffende Katze krank, verletzt und/oder sehr mager ist oder schon sehr lange dort herum- streunt. Natürlich muss einem solchen Tier rasch geholfen werden. Es wird dann abgeholt und zuerst in eine Tierarztpraxis gebracht, wo es untersucht, verarztet, getestet, geimpft und entwurmt und – wenn es alt genug ist – kastriert wird. Anschliessend kommt es ins Tierheim oder an eine Pflegestelle und wird von dort an einen guten Platz vermittelt. Ist die Katze allerdings wild, ist eine Plazierung sehr schwierig oder fast unmöglich. Ideal ist, wenn die Katze dann am Fundort wieder freigelassen werden kann.

Ganz wichtig ist es, ein vermisstes Tier der Polizei und dem Tierschutzverein zu melden. Beide führen eine Liste über zugelaufene und entlaufene Tiere. Schon oft konnte so ein vermisstes Tier schnell wieder zu seiner Familie zurück. (pd)

Weitere Informationen: Appenzeller Tierschutzverein, 071 352 22 25.

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