Zug gewinnt Churfirsten-Kanne

Am Wochenende kämpften 16 Teams im Curlingzentrum Wildhaus um die traditionelle «Churfirsten-Kanne». Den Turniersieg heimste sich das Team Zug ein.

Sabine Schmid
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Curling. Zum 51. Mal spielten die Curlingspielerinnen und -spieler in Wildhaus um die «Churfirsten-Kanne». 16 Teams kämpften während zwei Tagen um möglichst viele Punkte, damit ihr Name als Sieger auf die begehrte Trophäe eingraviert wird.

Wildhaus und Zug gut gestartet

Wildhaus Schwendi mit Skip Walter Reich, Grindelwald, Zug und Uzwil 2 erwischten einen guten Start zum Turnier.

Alle vier Teams überstanden die beiden ersten Runden ohne Niederlage und kamen für den Turniersieg in Frage. Weniger gut lief es den weiteren einheimischen Teams. Toggenburg (Skip Heinz Würmli) und Wildhaus 1 (Skip Bruno Anderhalden) wiesen je eine Niederlage auf, Wildhaus Gäste (Paul Rutschmann), Wildhaus Junioren (David Knaus) und Wildhaus Inter (Albert Widmer) mussten sich gar zweimal geschlagen geben.

Knappe Niederlage zum Schluss

In der dritten Runde verabschiedeten sich Uzwil 2 und Grindelwald aus dem Kreis der möglichen Turniersieger. Skip Walter Reich von Wildhaus Schwendi und Daniel Lüthi von Zug wählten im letzten Spiel, in welchem sie aufeinander trafen, eine defensive Taktik, bei welcher wenig Steine im Spiel blieben. Das Spiel war spannend. Nur knapp setzten sich die Gäste mit 4:3 durch und gewannen das Turnier. Wildhaus Schwendi fiel auf den 5.

Rang zurück, denn das Team wies ein kleineres Total an Steinen auf als die weiteren Teams, die eine Niederlage einstecken mussten. Auf den zweiten Platz schob sich Uzwil 1, vor Uzwil 2 und Herisau-Waldstatt. Wildhaus 1 und Toggenburg gewannen je zwei Spiele und lagen in der Schlussrangliste auf den Plätzen 6 und 7. Wildhaus Inter kam mit zwei Siegen auf den 11. Platz.

Die Wildhauser Junioren klassierten sich mit einem Sieg auf Rang 14, Wildhaus Gäste gewannen auch ein Spiel und kamen knapp dahinter auf den 15. Rang.

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