Zu wenig Kokain für Landesverweis

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Ausweisung Die obligatorische Landesverweisung ist in diesem Fall kein Thema, da der aus Montenegro stammende Angeklagte seit dem Inkrafttreten der neuen Regelungen über die Landesverweisung weniger als 18 Gramm reinen Kokains verkauft hat. Das hat der Staatsanwalt im Urteilsvorschlag festgehalten. Die Delikte seit dem 1. Oktober 2016 würden eine fakultative Landesverweisung nicht rechtfertigen, heisst es weiter. Der Verteidiger bittet darum, dass der Verzicht auf den Landesverweis im Urteil erwähnt wird. Die Landesverweisung könne aber ein Thema werden, wenn der Angeklagte weitermache wie bisher. Das gibt der Richter diesem mit auf den Heimweg. (mkn)

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