Zu einem gelungenen Brückenschlag beitragen

Die mit 37 Jahren jüngste Kandidatin für das Schulratspräsidium der neuen Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil hat schon viel von der Welt gesehen. Bald zweifache Mutter, möchte sich Le Bich Näf für eine gute Primarschule in den Dörfern Dietfurt, Bütschwil und Ganterschwil einsetzen.

Matthias Giger
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GANTERSCHWIL. Le Bich Näf ist chinesisch-vietnamesischer Herkunft. Sie verfolgt und befürwortet die Gemeindevereinigung zwischen Ganterschwil und Bütschwil. «Als bald zweifache Mutter interessiere ich mich natürlich für die Schule und die Zukunft des Toggenburgs», sagt die 37-Jährige. «Ich möchte Verantwortung in der näheren Umgebung übernehmen und alles daran setzen, dass die Vereinigung der beiden Schulgemeinden und der politischen Gemeinden nahtlos vonstatten geht», sagt sie.

Am Schulratspräsidium motiviert sie besonders, dass sie ihre bisherige Berufserfahrung einbringen kann. «Zudem möchte ich mich dafür einsetzen, die Interessen der Kinder, Lehrer und Eltern unter einen Hut zu bringen», nennt sie ihre Hauptmotivation.

Sie sei eine fleissige Schülerin gewesen, sagt Le Bich Näf. Aufgrund der chinesisch-vietnamesischen Wurzeln habe sie ihren Weg auch in der Schule finden müssen, ergänzt sie.

In Ganterschwil wünscht man sich aus Gründen der Gewichtung, dass der Schulratspräsident oder die Schulratspräsidentin aus Ganterschwil kommt. Darauf angesprochen, meint Le Bich Näf: «Wenn ich die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderats anschaue, so unterstütze ich diese Sicht. Langfristig gesehen hoffe ich, dass dies nicht mehr so wichtig sein wird, da wir ja eine Gemeinde sind.» Wenn sie gewählt wird, werde sie ihren Fokus neben der Familie auf das Schulratspräsidium legen.