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Ziehen am Fusse des Kraftbergs

Die Kronbergbahn und der Schwingklub Appenzell teilen sich die organisatorischen Arbeiten für das Buebe-Schwingfest. Rund 350 Teilnehmer messen sich bei der zweiten Durchführung.
Lukas Pfiffner
Nachwuchsschwinger in Aktion: Greifen, ziehen – und sich dagegen wehren. (Bild: pf)

Nachwuchsschwinger in Aktion: Greifen, ziehen – und sich dagegen wehren. (Bild: pf)

JAKOBSBAD. «Chomm jetz, wehr di!», schreit einer von einem Zuschauerplatz am Rand der Anlage. Der kleinere und leichtere der beiden Kontrahenten auf Platz 1 wehrt sich tatsächlich und kann sich erstaunlich lange auf den Beinen halten. «Starchi Bündner», ist auf der Mütze eines Nachwuchsschwingers zu lesen. Rund 350 Knaben und Jugendliche aus Vereinen weit über die Region hinaus nehmen am zweiten Kronberg-Buebe-Schwingfest teil. Zum Beispiel solche des Schwingclubs Unterlandquart und des Schwingclubs Zürcher Oberland. Die Zelte, die sie am Rand der Wettkampfstätten aufgestellt haben, dienen als Rückzugszone: für die Wartezeiten zwischen den Einsätzen, zur Erholung, zur Stärkung, zum Schutz vor Niederschlägen, zur Besprechung zurückliegender und zukünftiger Kämpfe, zur Diskussion über die balltretenden Sportlerkollegen in Frankreich. «Wir wollen die jungen Leute hierher bringen; die Burschen sollen gerne zu uns zurückkommen». erzählt Markus Wetter, der Präsident der Kronbergbahn, am Sponsorenapéro.

Ein ziemlicher «Lupf»

«Wir sind ja ein Kraftberg. Wenn sie stark und gross genug sind, machen sie dann bei dir mit, Chläus!» Der angesprochene Niklaus Hörler ist OK-Präsident des Schwägalpschwinget. Reto Fuster, Präsident des Schwingklubs Appenzell, lobt die Zusammenarbeit mit der Kronbergbahn. Er sagt in der Redensart der Schwinger: Ja, die Organisation sei schon ein ziemlicher «Lupf». Aber sie lohne sich.

Handgeschnitzte Kühe

Für die vier Kategoriensieger warten am Samstag nahe beim Rechnungsbüro zwar keine Lebendpreise, aber immerhin ebenfalls Tiere der begehrten Art: handgeschnitzte Kühe. Gewinnen können auch jene, die nicht aktiv ins Geschehen eingreifen. In einem Wettbewerb ist das Gewicht des Sägemehls zu schätzen, das für den Anlass verwendet wird.

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