Zeughaus: Arbeitsgruppe aufgelöst

Fast ein Jahr nach der Eröffnung des Teufner Zeughauses hat die Projektgruppe ihre Arbeit abgeschlossen. Mit der Genehmigung der Bauabrechnung ist nun der letzte Schritt vollzogen worden.

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TEUFEN. Die Bauabrechnung habe mit einer «Punktlandung» abgeschlossen – so schrieb der Gemeinderat kürzlich in einer Mitteilung. Die Bauabrechnung liege lediglich 1800 Franken über dem von den Stimmberechtigten genehmigten Kredit von 6,88 Millionen Franken. Das entspricht 0,02 Prozent.

Überraschungen verhindern

Martin Wettstein, Präsident der Arbeitsgruppe, freut das. Ihm sei bewusst gewesen, dass bei einem Renovationsprojekt während der Bauphase Überraschungen mit unangenehmen Kostenfolgen aufgedeckt werden könnten.

Deshalb sei schon vor dem eigentlichen Baubeginn alles daran gesetzt worden, um unliebsame Überraschungen zu verhindern. Zum Beispiel sei abgeklärt worden, wie sich der Baugrund und das sich das gesamte Trägerwerk präsentieren.

Stolz ist Wettstein darauf, dass 41 Prozent der Aufträge an Unternehmen in Teufen und in der näheren Umgebung vergeben werden konnten. Damit sei das vor der Abstimmung im Jahre 2009 abgegebene Versprechen mehr als eingehalten worden.

Ein Objekt wie das Zeughaus unterliegt dem Submissionsgesetz – die Arbeiten müssen demzufolge öffentlich vergeben werden. Laut Wettstein wurden jedoch, wenn immer möglich, die Arbeiten im sogenannten «Freihändigen Verfahren» vergeben. «Mit unseren Vergaben haben wir auch wieder in Teufen investiert», betont er.

45 Sitzungen in fünf Jahren

Die Projektgruppe hatte 2007 den Auftrag erhalten, Grundlagen für eine Abstimmung über einen Baukredit zu erarbeiten. In den vergangenen fünf Jahren hat die Gruppe 45 Sitzungen abgehalten, «eine Herausforderung für alle Mitglieder», sagt Martin Wettstein.

Ihm fällt es schwer, einzelne wegweisende Entscheide hervorzuheben. Trotzdem: Für ihn waren der Projektwettbewerb, das überwältigende «Ja» der Stimmberechtigten zum Kredit, der Baubeginn, die Einweihungsfeierlichkeiten und die «Punktlandung» am Schluss die Höhepunkte während seiner Präsidialzeit.

Wetterschutz geplant

An einer ihrer letzten Sitzungen hat die Projektgruppe vorgeschlagen, beim Zeughauseingang ein Vordach zu installieren, das vor Regen und Wind schützen soll. Ob dieses Vordach realisiert wird, ist noch offen. Da die Arbeitsgruppe aufgelöst wird, entscheidet die Baukommission darüber. «Unsere Gruppe hat jedoch vorgegeben, in welcher Art ein solches Vordach zu installieren ist», stellt Wettstein fest. Doch bevor der Anbau erfolgen kann, wird eine Ganzjahresperiode abgewartet. Die nötige Rückstellung wurde bereits getätigt.

Wenn Martin Wettstein das Zeughaus betrachtet, ist er sichtlich erfreut. Doch dies alles sei nur möglich gewesen, weil sich etliche für die Umnutzung und Renovation des Zeughauses eingesetzt hätten. (pd)

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