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Zeremonieller Auftakt für Heberlein-Überbauung

Die St. Galler Pensionskasse investiert 33 Millionen Franken in die Überbauung des ehemaligen Heberlein-Areals in Wattwil. Die Verkaufsflächen sollen Ende 2016 und die Wohnungen im Frühling 2017 fertiggestellt sein. 42 Mietwohnungen entstehen.
Martin Knoepfel
Spatenstich auf dem Heberlein-Areal mit (von links) Heinz Gutermann (SGPK), Alois Gunzenreiner, Benno Zoller (Zoller & Partner), Norbert Stieger, Philipp Zünd und Martin Döbeli. (Bild: Martin Knoepfel)

Spatenstich auf dem Heberlein-Areal mit (von links) Heinz Gutermann (SGPK), Alois Gunzenreiner, Benno Zoller (Zoller & Partner), Norbert Stieger, Philipp Zünd und Martin Döbeli. (Bild: Martin Knoepfel)

WATTWIL. Was diese Zeitung im April vermutete, wurde gestern bestätigt. Lidl mietet sich in der Überbauung auf dem früheren Heberlein-Areal in Wattwil ein. Gestern fand der Spatenstich für die Grossüberbauung zwischen der Ebnater- und Rietwisstrasse statt. Das Projekt heisst «Elanca» und spielt damit auf die Kunstfaser Helanca an, die den Heberlein-Konzern gross gemacht hat.

Bauherr ist die St. Galler Pensionskasse (SGPK). Die SGPK sei bisher nicht im Toggenburg engagiert, sagte Philipp Zünd, Leiter Immobilienanlagen. Die SGPK investiert auf dem Ex-Heberlein-Areal rund 33 Millionen Franken, inklusive Land. Ende 2014 hätten Vertreter der SGPK und der Totalunternehmerin Rimaplan sich getroffen. Im Mai habe die SGPK das Land gekauft und den Vertrag unterzeichnet, sagte Philipp Zünd. Die Konkurrenz anderer neuer Überbauungen in Wattwil fürchtet er nicht. «Die anderen kommen später.»

Die Rimaplan suche erst Mieter und baue dann nach deren Wünschen, sagte Rimaplan-CEO Martin Döbeli. Der Gemeinde wand er ein Kränzchen. Man habe ihn freundlich empfangen, als er seine Pläne vorstellte. Offenbar war das andernorts anders. 2012 habe Denner etwas Neues gesucht. Dann sei alles recht rasch gegangen, sagte Martin Döbeli. Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner erinnerte daran, dass auf diesem Areal einst Tausende gearbeitet haben. Dass es gegen ein so grosses Bauprojekt keine Einsprachen gegeben habe, sei nicht alltäglich. Die Investoren gingen mit dem kulturhistorischen Objekt so um, wie man es tun sollte, sagte er.

Die Überbauung umfasst 42 barrierefreie und über Lifts zugängliche Mietwohnungen mit 21/2 oder 31/2 Zimmern. Dazu kommen Ladenflächen, Büro- oder Praxisräume und 120 Parkplätze. Norbert Stieger, Mitglied des Stiftungsrats der SGPK, sagte, dass die Gebäude an den Fernwärmeverbund angeschlossen werden. Die Ladenflächen sollen Ende 2016 und die übrigen Räume im März 2017 bezugsbereit sein. Projektleiter Silvio Huser sagte dieser Zeitung, beim Umbau des Altbaus habe man fast alle Arbeiten regional vergeben.

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