Zentrum von Waldstatt wird nächstes Jahr zur Baustelle

WALDSTATT. Im Februar 2015 sollen auf der Leuewies in Waldstatt die Bagger auffahren. Wie Gemeindepräsident Andreas Gantenbein an der öffentlichen Versammlung am Mittwochabend bekanntgab, sind die Einsprachen bereinigt. Die Visiere werden dieser Tage abgeräumt.

Bruno Eisenhut
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Andreas Gantenbein (Bild: bei)

Andreas Gantenbein (Bild: bei)

WALDSTATT. Im Februar 2015 sollen auf der Leuewies in Waldstatt die Bagger auffahren. Wie Gemeindepräsident Andreas Gantenbein an der öffentlichen Versammlung am Mittwochabend bekanntgab, sind die Einsprachen bereinigt. Die Visiere werden dieser Tage abgeräumt. Nach zehnjähriger Planungsphase blicke er dem Baubeginn zuversichtlich entgegen, so der Gemeindepräsident. In fünf Objekten sind 30 Eigentums- sowie acht Mietwohnungen vorgesehen. Ins Projekt integriert sind auch Räumlichkeiten für die Verwaltung der Gemeinde Waldstatt.

An der öffentlichen Versammlung präsentierte der gesamte Gemeinderat zudem den Voranschlag 2015. «Die dunkeln Wolken lichten sich, abgezogen sind sie aber noch nicht», verdeutlichte Andreas Gantenbein den finanziellen Zustand der Gemeinde Waldstatt.

Voranschlag mit Minus

Der Voranschlag schliesst bei einem Gesamtertrag von rund 8,9 Millionen Franken mit einem Minus von knapp 260 000 Franken. Basis für den vorliegenden Voranschlag bildet ein Steuerfuss von 4,5 Einheiten.

Der Grund für den geplanten Verlust sieht der Gemeinderat unter anderem in der Sanierung der Dorfstrasse. Der Anteil, den die Gemeinde darin zu übernehmen hat, liegt bei 600 000 Franken. Davon gehen 200 000 Franken zulasten der Erfolgsrechnung, der Rest wird über die Investitionsrechnung verbucht. Weiter rechnet die Gemeinde Waldstatt bei den Sonderschulkosten mit einer Mehrbelastung von gut 220 000 Franken. In der Investitionsrechnung 2015 sind Ausgaben von 646 000 Franken vorgesehen.

Engere Strasse durch das Dorf

An der öffentlichen Versammlung präsentierte Kantonsingenieur Urban Keller die geplante Sanierung der Dorfstrasse. Als Folge dieser wird der Strassenabschnitt zwischen Mehrzweckgebäude und Hirschenkreisel wenig schmäler. «Zugunsten der Sicherheit», wie Keller ausführte. Schräge Randsteine sollen den Fahrradfahrern zudem einen einfachen Wechsel von der Strasse auf das Trottoir ermöglichen. Als grösste Anpassung erwähnte Urban Keller eine neue Haltestelle auf der Höhe der Gärtnerei. An jener Stelle ist eine Mittelinsel geplant. Baubeginn ist im kommenden Frühling.

Noch stehen die Visiere auf der Leuewies. Im Februar 2015 soll der Spatenstich zur Überbauung erfolgen. (Bild: ale)

Noch stehen die Visiere auf der Leuewies. Im Februar 2015 soll der Spatenstich zur Überbauung erfolgen. (Bild: ale)