«Zentrale Bedeutung»

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Caspar Lips, Präsident Hotelier-Verein Sektion beider Appenzell.

Caspar Lips, Präsident Hotelier-Verein Sektion beider Appenzell.

Der Hotelier-Verein Sektion beider Appenzell löst sich auf und wird Teil von «Hotellerie

Ostschweiz». Wo sehen Sie

die Vorteile dieser Fusion?

Als Hoteliers erhalten wir damit in der Ostschweiz viel mehr Gewicht; rund 120 Hotels aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Glarus, Schaffhausen und beiden Appenzell gehören «Hotellerie Ostschweiz» an, in unserer Sektion waren wir nur 18. Alleine waren die appenzellischen Betriebe zu klein und wurden zu wenig wahrgenommen. Dank der Fusion zu einem grossen Verband in der Ostschweiz ändert sich das.

Trotzdem wurde an der Versammlung eine Stimme laut, die sich vehement für den Alleingang und gegen die Fusion aussprach.

Von 18 Mitgliedern waren 16 an der HV anwesend respektive liessen sich vertreten, nur einer davon sprach sich gegen die Fusion aus. Das ist ein klares Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg suchen müssen.

Mit anderen Worten: Zwei Hotels waren an der HV vom Montag nicht anwesend. Wissen Sie, wie sich diese beiden zur Fusion stellen?

Nein, diese Hoteliers haben sich leider nicht geäussert. Der Auflösung und Fusion mussten drei Viertel aller Stimmberechtigten zustimmen. Dieses Resultat haben wir trotz einer Intervention problemlos erzielt.

Unabhängig von diesem Schulterschluss in der Ostschweizer Hotel-Landschaft: Wird sich in der appenzellischen Hotellerie in naher Zukunft etwas ändern? Immer wieder wird ja beispielsweise die Forderung nach neuen Betrieben laut.

Ich weiss, dass zwei Hotelprojekte in der Planung schon weit fortgeschritten sind und für ein weiteres Projekt Studien in Auftrag gegeben wurden. Für die Entwicklung des Tourismus ist ein gutes Hotelangebot von zentraler Bedeutung. Befragt: gä

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