Zauber des Neubeginns im Frühling

Ökumenisches Frauenfrühstück in Ebnat-Kappel zum Thema «Frühling für Körper und Seele». Bisher wurde das ökumenische Frauenfrühstück im Hotel Kapplerhof durchgeführt.

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Marianne Bachmann referierte beim ökumenischen Frauenfrühstück zum Thema Kräuter. (Bild: pd)

Marianne Bachmann referierte beim ökumenischen Frauenfrühstück zum Thema Kräuter. (Bild: pd)

Ökumenisches Frauenfrühstück in Ebnat-Kappel zum Thema «Frühling für Körper und Seele».

Bisher wurde das ökumenische Frauenfrühstück im Hotel Kapplerhof durchgeführt. Dieses Jahr fand es in den Räumen der Freien Christengemeinde an der Hofstrasse in Ebnat-Kappel statt. Die Referentin Marianne Bachmann gab ihr Wissen über Küchen- und Heilkräuter weiter.

«Frühling für Körper und Seele» war das Thema des Frauenfrühstücks. Neben den Ausführungen über Vergebung und Ballast abwerfen, faszinierten die Informationen über Kräuter. Die Gesundheits- und Lebensberaterin Marianne Bachmann warb zuerst für Verständnis durch bewusstes Wahrnehmen der körperlichen Vorgänge auch im Zusammenhang mit den Jahreszeiten. Dazu fragte sie: «Gehen wir beschwingt dem Frühling entgegen oder fühlen wir uns schlapp und träge?» Wobei es ganz normal sei, dass sich durch den Winter vieles im Gewebe angestaut hat, und wir vielleicht durch eine Grippe zusätzlich geschwächt sind. Der Schöpfer habe im Frühling genau die richtigen Pflanzen bereit: Etwa den Löwenzahn, der mit seinen Bitterstoffen der Leber hilft zu entgiften und mit den wertvollen Inhaltsstoffen den Körper stärkt. Das «Unkraut» Brennnessel leistet nicht weniger wertvolle Dienste. Auch das Müllerblümchen, den Spitzwegerich und den Bärlauch erwähnte die Referentin lobend und ermutigte die Zuhörerinnen, doch einmal eine Neun-Kräuter-Suppe auszuprobieren wie sie in manchen Gegenden früher am Gründonnerstag genossen wurde. Einfach erstaunlich, was an bekömmlichen Pflanzen zur rechten Zeit in unserer nächsten Umgebung zu finden ist. Es braucht einfach offene Augen und etwas Pflanzenkenntnisse. Marianne Bachmann erläuterte, wie wichtig die Befreiung von belastenden Gedanken und die Vergebung sind. Der Ausspruch «jemandem etwas nachtragen», zeige vielsagend auf, wer zu tragen hat und entsprechend leidet. Auch könne ein Spaziergang helfen, wieder einmal richtig durchzuatmen. Im Neubeginn der Natur im Frühling liege ein eigener Zauber. Dieser könne helfen, neu zu staunen und dem Schöpfer für alles Gute zu danken.

Evelyne Rüetschi am E-Piano und Lydia Köhler mit der Geige umrahmten den Morgen mit zum Frühling passender romantischer Musik fürs Gemüt.

Lisa Leisi

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