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Zahlen dominierten den Abend

Volley Toggenburg hielt seine Hauptversammlung ab und blickt trotz freiwilligem Abstieg in die NLB zuversichtlich in die Zukunft.
Rolf Freitag
Weil Volley Toggenburg weiterhin ohne Präsident ist, führte Marcel «Mäsi» Erni durch die Hauptversammlung. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Weil Volley Toggenburg weiterhin ohne Präsident ist, führte Marcel «Mäsi» Erni durch die Hauptversammlung. (Bild: Beat Lanzendorfer)

VOLLEYBALL. Mit einer erfreulichen Mitteilung konnte Marcel «Mäsi» Erni die Hauptversammlung 2016 von Volley Toggenburg/KSV Wattwil eröffnen: «Es sind 39 Volleyballerinnen gekommen», das ist ein neuer Rekord. Es wohnten auch viele Mädchen, welche die Ober- oder sogar noch die Mittelstufe besuchen, der Versammlung bei. Ob sie alles begriffen haben, sei dahingestellt.

Positive Zahlen

Gern gehörte Zahlen konnte Maya Hedinger, die bei Volley Toggenburg die Kasse führt, bekanntgeben. Die Vereinskasse schliesst mit einem Gewinn von rund 6800 Franken ab. Dank der grosszügigen Unterstützung von Sponsoren, Gönnern und einer sparsamen Finanzpolitik konnte dieses positive Ergebnis erzielt werden. Im sportlichen Bereich überraschte das Team Volley Toggenburg 2, das als Aufsteiger in der 1. Liga Gruppe 4 mit 38 Punkten auf dem sehr guten dritten Platz die Meisterschaft beendete. Zwei Punkte mehr und das Nachwuchsteam wäre mit Finalspielen in die NLB belohnt worden. Zum guten Resultat trugen besonders die Juniorinnen des NLA-Teams bei, die mit einer speziellen Lizenz spielberechtigt waren.

Viele kennen die leidige Geschichte mit den Zahlen der letzten beiden Saisons. Auch in der abgelaufenen Saison 15/16 blieb das junge Team in der NLA meistens ohne motivierende Resultate. Nur vier Satzgewinne, einer in der Qualifikation und drei in der Relegationsrunde, waren kleine, wohltuende Lichtblicke. Diese verleiteten Trainer Erni auch zu einem teilweise positiven Saisonrückblick. Der freiwillige Abstieg in die NLB war aber sicher ein vernünftiger Entscheid. Wenn man die finanziellen Grenzen, die Volley Toggenburg gesetzt sind, akzeptiert, sich Zeit zum Neuaufbau lässt und das Schwergewicht auf den eigenen Nachwuchs setzt, werden sicher zufriedenere Zuschauer in die Rietsteinhalle kommen als in den letzten beiden Saisons. Ein eventueller Wiederaufstieg in die NLA würde frühestens in zwei Jahren möglich sein. Diese Meinung vertritt Viola Boye, Präsidentin des Kantonsschul-Sportvereins Wattwil.

Nachwuchs auf gutem Weg

Die Juniorinnen U17 gewannen das Duell gegen den VC Kanti Schaffhausen und standen damit als Regionalmeister fest. Ebenfalls erfolgreich beteiligte sich das Team U15 am Finalturnier in St. Gallen und konnte sich über die Silbermedaille freuen. Am nationalen Finalturnier in Sarnen sammelten die Spielerinnen von Daniel Lorenc wertvolle Erfahrungen für die nächste Saison.

Nur gerade drei Personen hatten am Vorstandstisch Platz genommen. Mäsi Erni führte durch die Versammlung, weil sich immer noch kein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin finden liessen. Maja Hedinger war nebst der Kasse auch für das Protokoll verantwortlich. Lukas Bawidamann ist Verbindungsmann zum Partnerclub Voleka Ebnat-Kappel. Abwesend waren René Langenegger, der einen Studienaufenthalt in Amerika geniesst, und Dominic Laterza, im Sponsoring engagiert. Der Vorstand und das Umfeld Volley Toggenburg brauchen Verstärkung.

Projekt 20/20

Seit mehr als eineinhalb Jahren sitzt eine Gruppe um Projektleiter Peter Egli regelmässig zusammen. Es werden Visionen durchdacht, Leitbilder erstellt, Ziele und Massnahmen formuliert. Man hat sich deren 20 gesetzt, die man zu erreichen hofft.

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