WWF sagt Nein zu zweiter Röhre

APPENZELLERLAND. Der Vorstand des WWF Appenzell lehnt laut einer Medienmitteilung den Bau eines zweiten Gotthardtunnels ab. Die Änderung würde eine Wegbereitung für mehr Schwerverkehr durch den Gotthardtunnel sein.

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APPENZELLERLAND. Der Vorstand des WWF Appenzell lehnt laut einer Medienmitteilung den Bau eines zweiten Gotthardtunnels ab. Die Änderung würde eine Wegbereitung für mehr Schwerverkehr durch den Gotthardtunnel sein. Sie missachte den Wunsch des Stimmvolkes, den Güterverkehr auf die Schienen zu verlagern. Bevor der Bau eines zusätzlichen Strassentunnels beschlossen werde, sollten zuerst die neuen Möglichkeiten, welche die Neat biete, genutzt werden. Der Vorstand des WWF Appenzell sei sich einig, dass die Schadstoffbelastung und damit das Gesundheitsrisiko entlang der grossen Verkehrsachsen besonders hoch seien. Im Alpenraum wirke sich das noch extremer aus: Die Belastung in Bergtälern sei dreimal grösser als im Schweizer Mittelland. Zudem sei auch der Verkehrslärm durch den Echoeffekt in Bergregionen viel höher. Der WWF empfehle deshalb, am 28. Februar ein Nein zu einer zweiten Gotthardröhre in die Urne zu legen. (pd)

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