Wunderschöne Reise, trotz des Nebels

Vereinsreise der Bäuerinnen und Landfrauen Ebersol 4. September, morgens um 7.45 Uhr, Dorfplatz Ebersol, viele fröhliche und gut gelaunte Frauen trafen in der «City» ein.

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Vereinsreise der Bäuerinnen und Landfrauen Ebersol

4. September, morgens um 7.45 Uhr, Dorfplatz Ebersol, viele fröhliche und gut gelaunte Frauen trafen in der «City» ein. Mit den Privatautos fuhren wir nach Degersheim und dann mit dem Voralpen-Express Richtung Innerschweiz. Gestärkt von Gipfeli und Kaffee sind wir in Arth-Goldau angekommen. Dort stiegen wir zur Rigibahn hoch. Das blauweisse Bähnlein wartete bereits auf uns. Sofort erhaschten wir uns die guten Fensterplätze und die Fahrt ging bergwärts los.

Die Stimmung war grossartig, ob es am Likörchen gelegen war, lassen wir in Frage gestellt.

Nebel auf der Rigi

Bei der Station Klösterli verliessen die meisten die Bahn, um den restlichen Weg zur Rigi mit den Füssen zu erzwingen. Erst war das Wetter noch ganz passabel, Jacken wurden verstaut und die ersten rötlichen Gesichter waren zu erkennen, aber der Nebel kam immer näher.

Doch plötzlich erhellten unsere Gesichter wieder: standen wir doch vor einer Alphütte mit zwei Sonnenschirmen mit uns nicht ganz unbekannten Signeten darauf. «Isch offe?», fragten wir freundlich. «Jo offe isch scho, aber das isch kei Wertschaft…», so die Antwort vom Älpler. Na, ja, wir haben's akzeptiert und marschierten weiter. Zu sehen war nicht mehr viel, der Nebel hing dick verhangen an der Rigi. Kalt wurde es auch. Umso erstaunter waren wir, als wir plötzlich vor dem Restaurant standen.

Freudig wurden wir von den restlichen Ebersolerinnen an einem langen Tisch empfangen. Nun wurde gespeist, getrunken, alle Glüschtli gestillt und was sonst noch alles zu erledigen war. Obwohl die Sonne zum Teil nur noch hinter einer dünnen Nebelschicht versteckt war, konnten wir die prächtige Aussicht nicht geniessen. Jetzt kommt sie durch, nein doch nicht. Aber jetzt… Es war ein ewiges hin und her.

Also beschlossen wir den Gipfel noch ganz zu erklimmen, und wenn wir dann ganz oben sind, dann werden wir das ganze Panorama sehen. Ja das haben wir gesehen – aber nur auf der Karte.

Zeit zum länger Warten hatten wir nicht mehr, die Bahn Richtung Vitznau stand bereits bereit, als wir auf dem Rigibahnhof ankamen. Nun ging's gemütlich durch den Nebel der Sonne und dem Vierwaldstättersee entgegen. Dort angekommen, stiegen wir um aufs Schiff. In Weggis suchten wir uns eine gemütliche Gartenbeiz, der Glacehunger machte sich bemerkbar.

Tische zusammenrücken, bestellen, wenig warten, essen, trinken und bezahlen. Das wäre der geplante Ablauf gewesen. Doch Punkt drei haben wir deutlich unterschätzt. Na ja, wir haben das Schiff Richtung Luzern doch noch rechtzeitig erreicht, dank dem Einsatz unserer Kassierin.

Luzerner Trottoir gesperrt

Wenn man in Luzern ist, ist es doch ein Muss über die Kapellbrücke zu gehen. Das sagten auch wir uns.

Doch vor dieser Überquerung sperrten wir noch ein Trottoir und machten noch das obligatorische Gruppenfoto per Selbstauslöser. Gottlob hat Luzern so viele Geschäfte auf dem Bahnhofareal, so konnten noch diverse Souvenirs etc. gekauft werden.

Kaum im Voralpen-Express Platz genommen, wurden unsere grauen Hirnzellen noch mächtig durcheinander gewirbelt. Mit Hilfe eines Wortspiels mussten Berge und Gipfel erraten werden. War das ein Gelächter in unserem Wagen, alle Begriffe wurden irgendwie erraten.

Wir wissen zwar jetzt, dass es diese Berge gibt, aber wo genau sie sind, wird noch abgeklärt. Daheim im «Schäfli» liessen wir unsere Reise ausklingen. Trotz des Nebels hatten wir eine wunderschöne Reise – «schö isch es gsi!!» Danke dem OK. (mr)