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WOLFHALDEN: Bank in Wolfhalden schliesst nach 171 Jahren

Die Gemeindesparkasse Wolfhalden wurde 1845 auf Initiative von Ortspfarrer Daniel Zürcher gegründet und anfänglich im Pfarrhaus geführt. Spätere Sparkasse-Standorte waren Häuser im Dorf und im Luchten. 1978 schlug die Ausserrhoder Kantonalbank der Gemeinde den Kauf der Sparkasse vor.
Peter Eggenberger
Das markante ehemalige Pfarrhaus am Kirchplatz von Wolfhalden diente ab 1978 der Gemeindesparkasse. 1999 hielt hier die Raiffeisenbank Einzug. (Bild: pe)

Das markante ehemalige Pfarrhaus am Kirchplatz von Wolfhalden diente ab 1978 der Gemeindesparkasse. 1999 hielt hier die Raiffeisenbank Einzug. (Bild: pe)

WOLFHALDEN. Die Gemeindesparkasse Wolfhalden wurde 1845 auf Initiative von Ortspfarrer Daniel Zürcher gegründet und anfänglich im Pfarrhaus geführt. Spätere Sparkasse-Standorte waren Häuser im Dorf und im Luchten. 1978 schlug die Ausserrhoder Kantonalbank der Gemeinde den Kauf der Sparkasse vor. Nach einem heftig geführten Abstimmungskampf entschied sich die Bevölkerung mit der hauchdünnen Mehrheit von nur einer Stimme für die Beibehaltung der Dorfbank.

Filialen in Reute und Lutzenberg

Nach der Abstimmung zügelte die Sparkasse vom Weiler Luchten ins vorgängig umgebaute alte Pfarrhaus am Kirchplatz. 1994 kam es zur Fusion mit der bereits 1834 gegründeten Sparkasse Reute. Hier wie auch in Lutzenberg wurden in die Post integrierte Filialen eröffnet. 1995 erhielt Wolfhalden schliesslich einen Bancomaten, und Ende 1998 wies die Bank eine Bilanzsumme von 67 Millionen Franken aus. 1999 hiess die Stimmbürgerschaft von Wolfhalden und Reute den Verkauf der Sparkasse an die Raiffeisenbank Heiden gut. Während Reute und Lutzenberg ihre Kleinbanken verloren, blieb diejenige von Wolfhalden erhalten. Seit 1999 wird sie von Annegreth Wiesendanger geführt.

Eine gute Lösung

«In Wolfhalden waren die Frequenzen stetig abnehmend, so dass wir nach einer neuen Lösung suchten», sagt Jürg Baumgartner als Vorsitzender der Raiffeisen-Bankleitung in Heiden. «Mit der Einrichtung eines Bancomaten in Kombination mit dem neuen Volg-Laden bleiben wir aber in Wolfhalden präsent.»

Auch Gemeindepräsident Gino Pauletti freut sich über die realisierte Lösung. «Der neue Laden samt integrierter Postagentur, der wiedereröffnete <Hecht> mit Bäckerei und Café und der Bancomat bedeuten eine wertvolle Belebung des Dorfzentrums, das in den kommenden Wochen zudem weitere zeitgemässe Wohnungen erhält.» Noch ist die künftige Nutzung des sich in Gemeindebesitz befindlichen Bankgebäudes offen. Denkbar ist die Vermietung an Firmen, die an einem Standort an zentraler Stelle mit Parkplätzen interessiert sind. Auch die Räume in den oberen Geschossen können teilweise gemietet werden.

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