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Wohneigentum anhaltend gefragt

Die Verfügbarkeit von Wohneigentum zu erschwinglichen Preisen sorgte im Toggenburg erneut für ein leichtes Nachfragewachstum. Am dynamischsten entwickeln sich die Einfamilienhauspreise in Wattwil, Nesslau und Hemberg.
Serge Hediger

TOGGENBURG. Das Interesse der Käufer richtet sich im Thur- und Neckertal vor allem auf Einfamilienhäuser: Zwischen dem ersten Quartal 2015 und dem ersten Quartal 2016 bewegten sich hier die Handänderungspreise mit einem Wachstum von rund sieben Prozent stärker aufwärts als auf kantonaler Ebene. Aber auch die Handänderungspreise für Eigentumswohnungen verzeichneten im Mittel ein leichtes Plus von knapp drei Prozent. Dies geht aus dem jüngsten Immobilienmarktbericht hervor, den die St. Galler Kantonalbank (SGKB) quartalsweise erstellt.

Am teuersten in Wattwil

Trotz des jüngsten Preiswachstums gelte die Region noch immer als vergleichsweise günstig, schreiben die Autoren in der eben erschienenen Frühlingsausgabe: «So ist hier mancherorts ein durchschnittliches Einfamilienhaus für weniger als 900 000 Franken zu haben.» Entsprechend gefragt sind einzelne Gemeinden bei potenziellen Hauskäufern: «Die dynamischste Preisentwicklung innerhalb der vergangenen zwölf Monate verzeichneten mit jeweils über zehn Prozent die Gemeinde Wattwil – der zurzeit teuerste Standort für Einfamilienhäuser – sowie die preisgünstigeren Gemeinden Nesslau und Hemberg.» Obschon Einfamilienhäuser im Toggenburg fast ausschliesslich für den Eigenbedarf gebaut würden, geht der SGKB-Immobilienmarktbericht 1/2016 von einem anhaltenden Kaufinteresse und weiterhin tendenziell positiven Preisentwicklungen aus. Im Toggenburger Markt für Eigentumswohnungen indessen steht einer begrenzten Wohnbautätigkeit eine grundsätzlich intakte Nachfrage gegenüber.

Wenige kleine Bauvorhaben

Die Verkaufspreise entwickeln sich aufgrund der insgesamt geringen Marktdynamik nur moderat nach oben. Die Angebotsquote ist gleichbleibend tief: «Nur ein Prozent aller Eigentumswohnungen befindet sich auf dem Markt, verglichen mit rund drei Prozent im gesamten Kanton», kommen die Immobilienexperten der St. Galler Kantonalbank zum Schluss. Sie rechnen mittelfristig mit der Fertigstellung weniger kleiner Bauvorhaben mit Stockwerkeigentum in den Gemeinden Ebnat-Kappel, Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang und Wattwil.

Höhere Preise im Alttoggenburg

Im Immobilienmarktbericht der St. Galler Kantonalbank wird Wohneigentum in den Toggenburger Gemeinden Kirchberg und Lütisburg der Region Wil zugerechnet. Hier liegt besonders das erneute Preiswachstum der Eigentumswohnungen über dem kantonalen Vergleichswert: Dem wachsenden Nachfragedruck – nicht zuletzt aufgrund des überdurchschnittlichen Bevölkerungswachstums – könne das Angebot an Wohneigentum nur bedingt standhalten, schreiben die Immobilienfachleute.

Auch die regionalen Einfamilienhauspreise hätten sich in der Region Wil überdurchschnittlich entwickelt: Mit einem Plus von rund fünf Prozent im Vorjahresvergleich lag der mittlere Preiszuwachs deutlich über dem nationalen Wert von knapp zwei Prozent. «Obwohl das Preisniveau für ein durchschnittliches Objekt in den meisten Wiler Gemeinden inzwischen bei über einer Million Franken liegt, sind Einfamilienhäuser meist noch für eine breitere Kundschaft erschwinglicher als beispielsweise in der benachbarten Region St. Gallen oder vielerorts im Kanton Zürich», heisst es im Immobilienmarktbericht.

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