Wohnattraktivität
Sieg für Innerrhoden, Topplatzierung für Ausserrhoden: Warum im Appenzellerland mehr Geld zum Leben bleibt

Die Credit Suisse hat in einer Studie analysiert, wo in der Schweiz das frei verfügbare Einkommen am höchsten ist. Beide Appenzeller Kantone schneiden aufgrund der tiefen Wohnkosten und anderen Faktoren gut ab. Trotzdem gibt es Verbesserungspotenzial.

Lilli Schreiber, Jesko Calderara
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Weil in Innerrhoden die Fixkosten und Abgaben vergleichsweise tief sind, haben die Bürgerinnen und Bürger mehr Geld zum Ausgeben als anderswo.

Weil in Innerrhoden die Fixkosten und Abgaben vergleichsweise tief sind, haben die Bürgerinnen und Bürger mehr Geld zum Ausgeben als anderswo.

Bild: Mareycke Frehner

Appenzell Innerrhoden ist aus finanzieller Sicht der attraktivste Wohnkanton der Schweiz. Dies zeigt eine neue Studie der Credit Suisse. Die Ökonomen der Grossbank haben für über 120'000 Modellhaushalte das frei verfügbare Einkommen berechnet. Das ist jener Betrag, der nach Abzug der obligatorischen Abgaben und Fixkosten für den Konsum bleibt. Die Analyse gibt somit einen guten Überblick, wie viel dem breiten Mittelstand zum Leben bleibt. Vergleichsweise günstig leben lässt es sich demnach auch in Ausserrhoden. In der Gesamtbetrachtung belegt der Kanton den sechsten Platz.