Wissentliche Irreführung, um jemanden finanziell zu schädigen

Im Gesetzbuch ist der Tatbestand des Betrugs wie folgt beschrieben: «Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem

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Im Gesetzbuch ist der Tatbestand des Betrugs wie folgt beschrieben: «Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.»

Dem Angeschuldigten wird «gewerbsmässiger Betrug» vorgeworfen. Gewerbsmässig deshalb, weil er «keinem anderen Beruf ausübte und durch sein Verhalten regelmässige Einnahmen erzielte, die einen namhaften Beitrag an die Finanzierung seiner Lebenshaltung darstellten». (sas)