Wissen um Demenz hat stark zugenommen

Bei einer Demenz nimmt die Leistung des Gehirns im Vergleich zu früher ab. Davon betroffen sind etwa das Gedächtnis, die Sprache, die Fähigkeit, Personen oder Gegenstände benennen zu können, Pläne zu schmieden und alltägliche Dinge zu organisieren. Demenz ist bis heute nicht heilbar.

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Bei einer Demenz nimmt die Leistung des Gehirns im Vergleich zu früher ab. Davon betroffen sind etwa das Gedächtnis, die Sprache, die Fähigkeit, Personen oder Gegenstände benennen zu können, Pläne zu schmieden und alltägliche Dinge zu organisieren. Demenz ist bis heute nicht heilbar. Verschiedene Therapien aber erlauben es Betroffenen, über eine längere Zeit selbständig leben zu können sowie die Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern. In diesem Zusammenhang weist Regula Rusconi darauf hin, dass eine umfassende Demenz-Abklärung oft sehr lange hinausgezögert oder vermieden würde. Eigentlich unverständlich, so Rusconi, denn mit Knieschmerzen ginge man sofort zum Arzt. Eine Diagnose sei immer schwierig anzunehmen, trotzdem helfe sie, Klarheit zu bekommen für bisher Vermutetes oder Unerklärliches. Mit einer frühzeitig gestellten Diagnose können die Betroffenen und ihre Angehörigen sich einstellen und für die Zukunft planen.

In den Alters- und Pflegeheimen des Appenzellerlands, dies unterstreicht Cristina De Biasio, habe das Wissen um Demenz in den letzten Jahren stark zugenommen. Man setze sich an vielen Orten professionell mit dem Thema auseinander. (gbe)