«Wir teilen die Begeisterung»

Befragt

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Was bedeutet Ihnen das Tanzen?

Weil wir beide das Brauchtum pflegen wollen, tanzen wir gerne Volkstanz. Dazu kommt, dass es besonders schön ist, als Paar so ein gemeinsames Hobby zu haben. Wir können unsere Begeisterung teilen, wir haben ein Gesprächsthema ausserhalb von Kindern und Familienalltag, wir können richtig abschalten in den Proben und tun erst noch etwas für unser Gehirn und unsere Fitness.

Wie bereiten Sie sich auf die Proben vor?

Wir studieren die Tänze selber gut ein und üben viel in unserem Keller. Wir schauen oft im Internet die Tänze an, lesen die Tanzbeschreibung, hören die Begleitmusik dazu, bilden uns in Leiterkursen weiter und schauen uns bei Unterhaltungsabenden um. Vor die Gruppe treten wir eigentlich erst, wenn wir einen Tanz beherrschen, oder wir haben es mindestens so im Sinn, ja dann kommt es ans Licht, wie gut wir es können.

Was darf man am Heimatabend erwarten?

Wir finden es wichtig, dass die vier Taktarten wie Walzer, Schottisch, Mazurka und Polka vertreten sind. Im Programm haben wir ältere Tänze, aber auch neue. Dazu ist das Niveau der Tänze unterschiedlich. Wir möchten, dass alle, die mittanzen, irgendwo im Programm ihre Stärken wissen.

Wer kann alles in der Trachtentanzgruppe mitmachen?

Wir brauchen nicht nur Startänzer, auch mehr oder weniger «linke Beine» sollen Freude am Tanzen haben und bekommen. Letztlich ist die Stimmung das Wichtigste. Aber grundsätzlich sollte auf den Heimatabend hin schon exakt getanzt werden. Dazu kommt, dass sich die Tänzerinnen abwechseln und nicht alle an jedem Tanz mitmachen können. (kb)