Wir sollten zwei Paul Signer haben

Jeder Personalchef weiss, dass der beste Indikator für zukünftige Leistungen bisherige Leistungen sind. Oder mit anderen Worten: Man schaut, was hat der Bewerber, die Bewerberin am jetzigen Ort erreicht, und schliesst daraus, was man von ihm oder ihr in der neuen Aufgabe erwarten darf.

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Jeder Personalchef weiss, dass der beste Indikator für zukünftige Leistungen bisherige Leistungen sind. Oder mit anderen Worten: Man schaut, was hat der Bewerber, die Bewerberin am jetzigen Ort erreicht, und schliesst daraus, was man von ihm oder ihr in der neuen Aufgabe erwarten darf. Und bei aller Sympathie für eine Frauenkandidatur: Da haben wir in den letzten Jahren aus Herisau doch erfreulichere Nachrichten vernommen als aus Bühler.

In der Politik ist es einfach besser, wenn man vor lauter Durchsetzungswillen nicht mit dem Kopf durch die Wand will, sondern mit Bedacht und Intelligenz die geeignete Türe sucht und die dann öffnet. Genau das ist Paul Signer in der grossen und nicht immer einfach zu führenden Gemeinde Herisau gelungen. Er hat die Menschen mit sich nehmen können, hat Neuerungen so implementieren können, dass sie auf Akzeptanz statt vor den Kopf stiessen. Herisau geht es heute gut!

Diese Problemlösungsfähigkeit hat auch die Gemeindepräsidentenkonferenz erkannt und Paul Signer zu ihrem Präsidenten gemacht.

Schade, gibt es nicht zwei Paul Signer: Er wird als Gemeindepräsident von Herisau, als Kantonsrat und als Präsident der Gemeindepräsidentenkonferenz fehlen; dennoch brauchen wir ihn noch mehr in der Regierung, die vor grossen Veränderungen und Herausforderungen steht. Diese Lösungen wird Paul Signer klug, umsichtig und fair zusammen mit seinen zukünftigen Kollegen, mit der Bevölkerung, mit den Gemeinden und mit dem Bund suchen und das ohne persönliche und juristische Auseinandersetzungen und Querelen, sondern in Achtung und Respekt vor seinem jeweiligen Gegenüber.

Ich wähle freudig Paul Signer!

Marianne Kleiner-Schläpfer

Sonnenböhl, 9100 Herisau

Geht es wirklich nur um Köpfe?

Immer wieder, wenn die SVP einen fähigen Kandidaten oder eine fähige Kandidatin für ein Amt portiert, bringt die FDP-Wählerschaft das Argument, Ausserrhoder wählen Köpfe und keine Parteien. Das stimmt natürlich überhaupt nicht. Mit diesem Slogan vermittelt die FDP, die besseren Köpfe in ihren Reihen zu haben. Auch Inge Schmid hat einen inhaltlich reich gefüllten Kopf mit politischer Erfahrung. Nach mehrheitlich negativen Erfahrungen mit einem FDP-Exponenten aus dem Regierungslager liegt es mir fern, einen fünften FDPler zu wählen.

Dem einfachen Bürger werden Zusagen gemacht und später Tatsachen rücksichtslos übergangen. Trau, schau wem!

Sicher kennt nur ein Bruchteil der Bevölkerung die beiden Kandidaten Schmid und Signer persönlich. Da die Kandidaten Inge Schmid und Paul Signer faktisch den gleichen politischen Leistungsausweis vorzuweisen haben und beide bürgerlich politisieren, wähle ich die jüngere und für mich sympathisch und aufgeschlossen wirkende Inge Schmid in den Regierungsrat, weil ich von ihrem politischen Engagement überzeugt bin.

Heinz Schwizer

Dürrenbach 377, 9107 Urnäsch

Weishaupt als Landammann

Am 3. März findet die Ersatzwahl für den Landammann Hans Diem statt. Für diesen Sitz stellen sich bekanntlich drei Kandidierende zur Verfügung, nämlich Samuel Büechi (Gral), Inge Schmid (SVP) und Paul Signer aus der FDP. Würde nun Herr Signer gewählt, stellt die FDP fünf Regierungsräte. Auch auf den Sitz des Landammanns erhebt die FDP Anspruch. Das geht mir zu weit. Für eine ausgewogene Regierung braucht es gewichtige Stimmen aus allen politischen Parteien.

An den letzten Landammannwahlen hat sich neben Hans Diem auch Matthias Weishaupt, SP-Regierungsrat, für dieses Amt zur Verfügung gestellt. Matthias Weishaupt ist für mich nach wie vor wählbar. Er wird den Rat professionell und effizient leiten. Und dank seiner guten Dossierkenntnisse und seiner konzilianten Art macht er innerhalb und ausserhalb des Kantons eine gute Figur. Ich setzte darum als Landammann «Weishaupt Matthias, Regierungsrat, Teufen» auf meinen Wahlzettel.

Bea Weiler

Speicherstrasse 54, 9053 Teufen

Brunnschweiler als Landammann

Ich habe versucht, in den Medien und im Rechenschaftsbericht des Regierungsrates aus dem Jahr 2011 mir ein Bild über die Leistungen der einzigen Kandidatin für das Landammann-Amt zu machen. Leider habe ich wenig gefunden, das diese Wahl rechtfertigen würde. Grundsätzlich sollte jeder Regierungsrat wählbar sein. Wählen wir den Kandidaten, der am meisten für unsern Kanton tun kann.

Ich frage mich, warum keine der Parteien sich dieser Wahl angenommen hat, warum erhalten wir von der FDP keinen Zweiervorschlag und von den andern Parteien mindestens einen Gegenvorschlag?

Für mich ist Marianne Koller nicht wählbar, ich werde Köbi Brunnschweiler wählen. Er hat das Landammann-Amt während 5 Jahren gut geführt.

Kurt Stäheli

Hinterrainstr. 4, 9053 Teufen

FDP und SVP im Gleichschritt

Die beiden Bundesratsparteien FDP und SVP empfehlen am 3. März 2013 je ein dreifaches Nein. Dies ist überraschend und enttäuschend zugleich, weil die Vertreterinnen/Vertreter der FDP im Nationalrat den neuen Familienartikel in unserer Bundesverfassung noch mit grosser Mehrheit unterstützt haben. Es ist somit auch erwiesen, wer in der Zwischenzeit zu wem hin gerutscht ist. Falls diese Tendenz in den beiden kommenden Jahren anhält, wird die Schweiz im Herbst 2015 bei den Eidgenössischen Wahlen einen eigentlichen Richtungsentscheid erleben.

Mit dieser Nein-Welle aus FDP und SVP ist es auch in unserem Kanton sehr schwierig, am 3. März 2013 ein positives Ergebnis zum revidierten Raumplanungsgesetz sowie zum neuen Familienartikel in der Bundesverfassung zu erreichen. Ich bitte trotzdem alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, der weiteren Zersiedelung unserer Landschaft mutig entgegenzutreten – also Ja zum revidierten Raumplanungsgesetz. Und um die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, stimmen Sie Ja zum neuen Familienartikel in der Bundesverfassung. Unsere Kinder, Grosskinder und Urgrosskinder werden es Ihnen danken.

Armin Stoffel, CVP-Mitglied, Bahnhofstrasse 22, 9100 Herisau

Kein Anrecht auf Strassenunterhalt?

Nünegg, ein schöner, ruhiger Teil von Herisau... wäre da nicht die Zufahrtsstrasse. Bei jedem Wetterumschlag immer wieder eine neue Herausforderung, sie zu befahren. Haben wir eine Schönwetter-Periode, erkennt man die Farbe unserer Autos kaum mehr. Mit dem leben wir Nüneggler allerdings, ohne uns zu beschweren.

Der Zustand unserer Strasse in den letzten Monaten ist allerdings prekär geworden und gibt uns zu denken. Es wird anscheinend nicht für nötig befunden, diese Naturstrasse, die zugleich auch Schulweg ist, in mehr oder weniger gutem Zustand zu halten. Die Schulkinder mit dem Velo haben kaum mehr die Möglichkeit, einem vorbeifahrenden Auto auszuweichen, ohne dass sie nicht in einem Schlagloch oder einer Schmutzpfütze landen. Was hatten wir schon Schäden an unseren Autos wegen dieser riesen Schlaglöcher.... berappen müssen wir die Reparaturen selber. Teile der Strasse sind nur noch im Schritttempo zu passieren.

Haben wir normalbürgerlichen Steuerzahler nicht ein Anrecht (trotz Bauzeit der SOB) auf eine mehr oder weniger gut befahrbare Strasse? Wenn die Gemeinde Herisau die Strasse schon nicht asphaltieren will, dann wäre doch wenigstens ein zuverlässiger Unterhalt dieser Naturstrasse angebracht.

Wir freuen uns jetzt schon auf das Tauwetter!

Familien Frick und Röthlisberger

Nünegg

9112 Schachen bei Herisau