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Heiden: «Wir sind gut vorbereitet»

Für Heiden tritt unter anderem die 16-jährige Melanie Küng an. Für sie ist die Teilnahme an der Sendung eine Herzensangelegenheit.
Astrid Zysset
Melanie Küng.

Melanie Küng.

Sie ist noch fleissig am Üben – mit Freunden, der Familie und am Computer. «Ein Gruppentreffen mit den anderen Kandidaten gab es diese Woche keines mehr. Aber zuvor hatten wir uns regelmässig getroffen», sagt Melanie Küng. Die 16-Jährige tritt für die Gemeinde Heiden im Donnschtig-Jass an. Und sie zeigt sich zuversichtlich, dass ein Sieg gegen Speicher möglich sein wird:

«Wir haben uns gut vorbereitet respektive alles dafür getan, dass wir gewinnen können.»

Schlussendlich sei es aber Glückssache, ob man ein gutes Blatt erhalte. Melanie Küng jasst seit acht Jahren. Den «Differenzler» spielt sie aber erst, seit bekannt geworden ist, dass Heiden an der SRF-Sendung teilnimmt. Für die Jugendliche eine besondere Möglichkeit. Sie reiste schon oft zu den Aufzeichnungen des Donnschtig-Jasses, und sah sich die Sendungen im Fernsehen an. Dass sie für Heiden antreten möchte, stand für sie schnell fest. Sie bewarb sich für das Ausscheidungsturnier, besuchte die Vorbereitungsabende und spielte zu Hause mit ihrer Familie. Ein Effort, der sich auszahlte: Melanie Küng beendete das Qualifikationsverfahren im vergangenen April mit der besten Punktzahl.

«Das hat mich schon überrascht», gibt sie rückblickend zu. Schliesslich trat sie gegen Jasserinnen und Jasser an, die schon Jahrzehnte spielten. «Ich hatte wirklich viel Glück», so Küng. Das Jassen übt auf die 16-Jährige eine besondere Faszination aus.

«Es ist eine Kombination zwischen Können und Schicksal.»

Wie das Spiel ausgeht, sei immer überraschend. «Und in der Schweiz gehört es zur Tradition, dass an einem gemütlichen Abend gejasst wird.» Gemütlich wird es im Duell gegen Speicher allerdings wohl nicht zu- und hergehen. Alle Kandidaten aus Heiden seien schon sehr nervös, gibt Küng an. Nichtsdestotrotz freue man sich auf das Spiel. Und wer gewinnt, sei gar nicht so entscheidend, so die Jugendliche. «Das ist ja das Schöne am Donnschtig-Jass: Am Schluss freut sich die Gemeinde, die verloren hat, mit derjenigen, die das Spiel für sich entschieden hat.»

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