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«Wir müssen uns nicht verstecken»

Der Sommerapéro des Gewerbevereins Herisau hat Tradition. Diesmal waren die Vertreter zu Gast bei der Alder Malermeister AG. Am Anlass wurde auf die Notwendigkeit guter Lernender aufmerksam gemacht.
Alessia Pagani
Die Herisauer Gewerbler zeigten sich beim Rundgang durch den Malerbetrieb interessiert. (Bild: pag)

Die Herisauer Gewerbler zeigten sich beim Rundgang durch den Malerbetrieb interessiert. (Bild: pag)

HERISAU. «Wenn man sich hier umsieht, weiss man, wie es dem Herisauer Gewerbe geht», sagt Aldo Carrera, Präsident des örtlichen Gewerbevereins, im Rahmen des jährlich stattfindenden Sommerapéros. Über 60 Personen aus den unterschiedlichsten Branchen folgten am Donnerstagabend der Einladung, so Vertreter aus der Baubranche, der Bankenbranche, von Versicherungen, aus der Dienstleistungsbranche und Behördenvertreter. Anwesend waren auch einige Gewerbler, die zum ersten Mal am Anlass teilnahmen. «Ich hoffe, ihr kommt wieder. Wir sitzen alle im gleichen Boot», sagte Carrera. Er habe feststellen müssen, dass viele Menschen nicht das gesamte Angebot kennen, das Herisau zu bieten hat.

Auf dem Programm stand nebst dem geselligen Beisammensein und dem gegenseitigen Austausch die Besichtigung der Alder Malermeister AG an der Alpsteinstrasse. Zu besonderer Ehre kamen die vier besten Lehrabsolventen Herisaus.

Vielseitiges Herisauer Gewerbe

Beim Rundgang durch die Betriebsräume erfuhren die Anwesenden allerlei Wissenswertes über das Malergeschäft. Geschäftsführer Remo Alder und sein Stellvertreter Hanspeter Alder führten die Gewerbler durch die Werkstatt und das Spritzwerk, zeigten ihnen den Aufenthaltsraum und den Ausstellungsraum, erklärten Maschinen und deren Handhabung. 17 Personen arbeiten heute im Malerbetrieb, davon sind drei Auszubildende. Das 1924 gegründete Familienunternehmen wird in der vierten Generation geführt. Vor rund fünf Jahren wurden die jetzigen Räumlichkeiten von der Forwa AG übernommen. «Wie der Malerbetrieb, ist auch das Herisauer Gewerbe vielseitig. Wir müssen uns nicht verstecken», sagte Carrera nach der Betriebsbesichtigung.

Lernende wichtiges Gut

Der Präsident tönte an, dass für ein gut funktionierendes Gewerbe die Lernenden ihren Beitrag leisten, und er ermunterte die Betriebe, diese weiterhin auszubilden: «Sie sind unser wichtigstes Gut.» Carrera verdeutlichte dies anhand von Zahlen: Demnach sind in Herisau für 2016 531 neue Lehrverträge ausgestellt worden, im gesamten Kanton 1400. Die vier besten Absolventen dieses Jahres und deren Herisauer Ausbildner wurden am Anlass denn auch speziell geehrt. Philemon Bommeli, der eine Lehre als Elektroinstallateur bei der Etavis Grossenbacher AG absolvierte, erreichte mit der Note 5,5 das beste Resultat. Daneben wurden der abwesende Strassentransportfachmann Cédric Sturzenegger der r+n Transporte AG (Note 5,4), Floristin Jurina Karau der Blumen Bernet AG und Polybauer Pascal Amman von Klarer Bedachungen (beide 5,2) geehrt.

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