Die Organisatoren der Blues-Tage legen grossen Wert auf Volksnähe.

Im Hotel Hof Weissbad finden kommende Woche die 13. Blues-Tage. In der Hotellobby werden internationale Grössen auftreten. Mitorganisator Elias Bernet stellt die Veranstaltung vor.

Gwendoline Flückiger
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Elias Bernet, vor zwölf Jahren fanden die Blues-Tage zum ersten Mal statt. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?

Christian Lienhard, der Direktor des Hotels, und ich sind beide Blues-Liebhaber. Ich denke, die Besucher spüren, dass wir die Konzerte mit Freude organisieren. Das, was die Konzerte ausmacht, ist die Nähe der Musiker zum Publikum. Die Künstler spielen nämlich nicht auf einer Bühne, sondern in der Hotellobby.

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Künstler aus?

Wir haben keine konkreten Kriterien. Uns ist wichtig, dass die Musik qualitativ hochwertig ist und die Blues-Musik den Leuten näher gebracht wird.

Elias Bernet organisiert seit 2006 mit Christian Lienhard die Blues-Tage im Hof Weissbad. Bild: PD

Elias Bernet organisiert seit 2006 mit Christian Lienhard die Blues-Tage im Hof Weissbad. Bild: PD

Welche internationalen Grössen konnten Sie dieses Jahr verpflichten?

Am Freitag um 21 Uhr wird Christian Willisohn aus Deutschland auftreten. Seine Musik geht mehr in Richtung «Boogie Woogie». Am Samstag wird ebenfalls um 21 Uhr der US-Amerikaner Doug Duffey mit seiner Band zu hören sein. Er ist mehr im Blues, Funk und Soul zu Hause.

Gibt es eine bestimmte Gruppe an Zuhörern, welche jedes Jahr wieder kommt?

Es fällt auf, dass tendenziell mehr ältere Besucher im Publikum sind. Doch es freut mich immer wieder, auch jüngere Gesichter an den Blues-Tagen zu sehen.

Weshalb ist der Eintritt frei?

Das Hotel veranstaltet das ganze Jahr über Konzerte. Diese sind der Region Appenzell gewidmet und deshalb gratis.