«Wir kreuzen auch Musikstile»

Nachgefragt

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Die Band TheLifeWires aus Appenzell Ausserrhoden gibt morgen Freitag um 22 Uhr ein Konzert im Talhof St. Gallen. Der Freizeitmusiker Julian Häderli erklärt, wie aus einer Schulband ein Freizeitprojekt wurde.

Wer gehört zur Band?

Die Band hat heute sieben Mitglieder. Zu Anfangszeiten waren wir zu sechst und eine rein instrumentale Jazzgruppe. Seit zwei Monaten ist die Schülerin Lea von Mentlen als Sängerin mit dabei. Ansonsten ist die Band wie folgt zusammengesetzt: Noah Enzmann am Schlagzeug, Moreno Knöpfel am Piano, Lukas Lindörfer am Bass und Doran Weisser an der Gitarre. Christoph Künzler spielt das Saxofon und ich das Flügelhorn.

Wie ist die Band entstanden?

Grundsätzlich ist unsere Band eine Fusion zweier Schulbands. Nach der Kanti gründeten wir TheLifeWires. Wir wollten diesen Spirit weiterleben lassen.

Welche Stilrichtungen spielt TheLifeWires?

Früher, als wir noch eine rein instrumentale Gruppe waren, spielten wir vor allem Jazz und Funk. Mit der Sängerin wagen wir es, auch neue Stile anzupacken. Zu unserem Songrepertoire fügten wir Lieder aus den Genres Rock und HipHop dazu. Zum Beispiel spielen wir einen Song der Red Hot Chili Peppers. Oft kreuzen wir verschiedene Stilrichtungen und kreieren ein sogenanntes Crossover. Neben gecoverten Songs, schreiben wir auch welche selbst.

Wie oft probt ihr?

Noah, unser Drummer, hat einen Proberaum bei sich zuhause. Dort können wir jeweils proben. Da jeder von uns einen anderen Alltag hat, ist die Organisation schwierig. Wir treffen uns meist eins bis zwei Mal pro Woche. Der Sonntag ist dabei Pflicht. (cap)