«Wir haben ein Endziel»

Es spreche für das Team, dass es sich zwar gewehrt, die Sicherung aber noch funktioniert habe, meinte Herisaus Marcel Schmid. «Das beste Beispiel war Roger Koch.» In der Schlussminute wurde dieser von einem der Richtung Kabine geschickten Tessiner angegangen.

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Es spreche für das Team, dass es sich zwar gewehrt, die Sicherung aber noch funktioniert habe, meinte Herisaus Marcel Schmid. «Das beste Beispiel war Roger Koch.» In der Schlussminute wurde dieser von einem der Richtung Kabine geschickten Tessiner angegangen. Der Stürmer schien kurz zu überlegen, holte aus, beliess es bei einem einfachen Nasenstüber. Gut möglich, dass andernfalls eine Massenschlägerei historischen Ausmasses in Gang gekommen wäre. «Wir wollten keine Sperren riskieren», ergänzte Schmid, ehe er sich im Tribünengang mit Chiassos Eisenring zum entspannten Smalltalk traf – die beiden sind einst mit Morges gemeinsam in die NLB aufgestiegen.

Wie wurde der frühe Restausschluss Hofers (7.) wegen hohen Stocks verkraftet? Es sei ein «Ruck» durch die Bank gegangen. «Wir mussten noch mehr zusammenrücken. Und das Publikum unterstützte uns enorm. Es war grossartig, vor einer so lauten Kulisse zu spielen.» In 29 vorhergegangenen Spielen traf Schmid siebenmal, am Dienstag innert einer Viertelstunde zweimal. Dies wollte der Verteidiger nicht überbewerten; eine spezielle Erklärung habe er dafür nicht. Der Name der Schützen sei weniger wichtig als der Blick nach vorne. Dass der SCH zu tief «durchatme» und die Konzentration weg sei, ist für Schmid undenkbar. «Seit Saisonanfang haben wir ein Endziel: den Aufstieg.» Liegt bei Herisau der Vorteil punkto Rhythmus oder der Nachteil des Kräfteaufwandes? «Als positiver Mensch sage ich: Ersteres führt uns am Donnerstag zur 1:0-Führung in der Finalserie.» (pf)

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