«Wir»-Gefühl im Energietal zeigen

Energietal Toggenburg lässt Besitzer und Betreiber von verschiedenen Anlagen für die Nutzung alternativer Energien zu Wort kommen. Der eigenproduzierte Film, der am Mittwoch Premiere feiert, soll deren Begeisterung weitertransportieren.

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Im Gespräch über Windenergie: Biobauer Köbi Knaus junior und Mirjam Grob. (Bild: pd)

Im Gespräch über Windenergie: Biobauer Köbi Knaus junior und Mirjam Grob. (Bild: pd)

WATTWIL. Da wäre zum Beispiel Peter Porchet. Seit Jahren betreibt er das Kraftwerk in Krummenau, das ein natürliches Gefälle der Thur für die Stromgewinnung nutzt. Oder Biobauer Köbi Knaus junior aus Unterwasser, der ein Windrad aufgestellt hat und damit Strom produziert. Sowohl Peter Porchet wie auch Köbi Knaus erklären in «Energietal Toggenburg – Der Film», warum sie sich für die alternative Energieerzeugung eingesetzt haben. Zu Wort kommen ebenfalls mehrere Besitzer von Photovoltaikanlagen, aber auch ein Energiebotschafter sowie Schülerinnen und Schüler.

Mit Begeisterung anstecken

«Wir wollten in diesem Film Menschen in ihrer Sprache erklären lassen, was für sie Energietal Toggenburg ist und was sie dazu beitragen, damit das Tal die Ziele von Energietal Toggenburg erreichen kann», erklärt Christiane Pietsch von Energietal Toggenburg. Dafür hat Mirjam Grob verschiedene Energieproduzenten interviewt, während Thomas Rickenmann gefilmt hat. Für die Regie zeichnet Peter Donatsch verantwortlich. «Der Film soll die Beteiligten, aber auch alle Toggenburger stolz auf das Erreichte machen und motivieren, auch ein Teil von Energietal Toggenburg zu werden», sagt Christiane Pietsch weiter. «Peter Donatsch wollte das <Wir> einfangen und zeigen, wie dieses im Bezug auf das Toggenburg als Energietal umgesetzt wird».

Unterschiedliche Gründe

Beim Film werde sichtbar, dass die rund 40 befragten Menschen aus unterschiedlichsten Gründen auf alternative Energiequellen zurückgreifen. Zudem würden die meisten von ihnen die Energie bewusster nutzen, seit sie diese selber produzieren.

Der Film richtet sich an alle – ob alt oder jung und von allen politischen Richtungen – denn das Thema Energie betrifft alle. Aus diesem Grund will Energietal Toggenburg den Film nicht nur an einem Abend im Kino zeigen, sondern später – teilweise in Ausschnitten – für Werbezwecke nutzen und in Schulen zeigen. Um das Thema Energie für die jungen Menschen verständlich zu machen, wird der Film mit Infomaterial ergänzt.

Dies ist aber noch Zukunftsmusik. Vorerst feiert der Film am kommenden Mittwoch, 24. April, im Kino Passerelle Premiere. Zuvor wird der Gemeinde Wattwil das Zertifikat Energiestadt überreicht. (sas)