«Wir erben – wir Erben»: Kulturlandsgemeinde

HEIDEN. Am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Mai, stellt die Kulturlandsgemeinde 2015 im Kursaal in Heiden während zweier Tage die Vorgänge des Erbens und Hinterlassens in den Mittelpunkt. Gastredner am Sonntag ist der Filmemacher Fredi M. Murer.

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HEIDEN. Am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Mai, stellt die Kulturlandsgemeinde 2015 im Kursaal in Heiden während zweier Tage die Vorgänge des Erbens und Hinterlassens in den Mittelpunkt. Gastredner am Sonntag ist der Filmemacher Fredi M. Murer.

Biologisch, materiell, kulturell

Am Samstag stehen drei Diskussionsplattformen auf dem Programm. Fachleute aus Kultur, Politik und Gesellschaft diskutieren mit dem Publikum über das, was man freudvoll und mit Leichtigkeit oder unglücklich und als Last (ver)erbt: Gene, Gewohnheiten und Begabungen; Gelder, Güter und Besitzverhältnisse; Kultur und Geschichte. Es diskutieren: der Klinikseelsorger Norbert Hochreutener, die Cembalistin Marie-Louise Dähler, Kulturjournalistin Franziska Schläpfer, Soziologieprofessor Kurt Lüscher, die Kulturwissenschafterinnen Ulrike Langbein und Franziska Schürch, Gemeindepräsident Norbert Näf, der Fotograf Ueli Alder und weitere. Die Werkstätten und Kunstinterventionen regen an zur Erkundung von Fakten und Fiktionen, Erfahrungen und Erwartungen und zur Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe.

Stammbaum und anderes

Aus der künstlerischen Pistole von Anita Zimmermann wuchert während der Kulturlandsgemeinde ein Stammbaum, welcher Beziehungen zwischen dem Hier und Jetzt, Vergangenem und Künftigem sichtbar macht. Die Autorinnen Julia Sutter und Laura Vogt zeichnen die Geschichten rund um mitgebrachte Gegenstände auf. Eine Ausstellung zeigt Werke, die Kunstschaffende der Region einer zukünftigen Generation hinterlassen wollen. Und die Ausserrhodische Kulturstiftung lädt am Samstagabend zum Jubiläumsfest ihres 25jährigen Bestehens ein.

Höhepunkte am Sonntag

Die Rede am Sonntag hält der Filmer Fredi M. Murer, der mit seinen Werken wesentlich zum kulturellen Erbe der Schweiz beigetragen hat. Das Publikum wählt per Handmehr ein Kunstwerk, das als Teil des kulturellen Erbes in die kantonale Kunstsammlung von Appenzell Ausserrhoden eingeht. Die Sendschrift fasst die Überlegungen, Wünsche und Versprechen rund ums Erben und Vererben in Form eines Manifests zusammen. Und die Kulturlandsgemeinde lanciert mit einer neuen Idee ein besonderes Vermächtnis für die Kultur zukünftiger Generationen.

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei. Weitere Informationen: www.kulturlandsgemeinde.ch

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