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WIL/RICKENBACH: Zubringer wird saniert: Mit mehr Sicherheit auf die Autobahn

Einsprachen verzögerten den Baubeginn für die Sanierung und Verbreiterung des Autobahnzubringers auf Thurgauer Boden. Diese sind behoben und jetzt können die Arbeiten beginnen.
Gianni Amstutz
Die Sanierung des Mühle-Viadukts (rechts) auf St. Galler Boden startete bereits im September 2017. Ab nächsten Montag beginnen die Arbeiten am Autobahnzubringer auf Thurgauer Boden. In beiden Kantonen soll die Georg-Renner- beziehungsweise Wilerstrasse saniert und verbreitert werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Bild: Simon Dudle

Die Sanierung des Mühle-Viadukts (rechts) auf St. Galler Boden startete bereits im September 2017. Ab nächsten Montag beginnen die Arbeiten am Autobahnzubringer auf Thurgauer Boden. In beiden Kantonen soll die Georg-Renner- beziehungsweise Wilerstrasse saniert und verbreitert werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Bild: Simon Dudle

Am nächsten Montag starten die Bauarbeiten beim Autobahnzubringer Wil-Rickenbach auch auf Thurgauer Boden. Dies, nachdem auf dem Abschnitt des Kantons St. Gallen bereits im September damit begonnen wurde. Grund für die zeitliche Verschiebung: Eine Einsprache drohte den Baubeginn im Thurgau um Jahre zu verzögern. Mit der Sanierung des Mühle-Viadukts konnte der Kanton St. Gallen jedoch nicht warten. Zu marode war dessen Zustand, sodass eine Sanierung zu einem späteren Zeitpunkt aus Gründen der Sicherheit nicht in Frage kam. Bei der Einsprache im Thurgau ging es um die Errichtung einer Lärmschutzwand auf einem Abschnitt zwischen dem Viadukt und dem Kreisel zum Toggenburg. Anwohner der Rickenbacher Kirchstrasse, die unter der Schnellstrasse durchführt, forderten Massnahmen, um vor dem Lärm geschützt zu werden. Vorerst war nicht klar, ob eine Lärmschutzwand Teil des Projekts sein würde. Doch die Zusage dafür ist mittlerweile da und die Einsprache wurde zurückgezogen.

Hilfsbrücke verhindert Totalsperrung

So können nächste Woche auch die Bauarbeiter im Thurgau mit den Arbeiten beginnen. Analog zu den Massnahmen auf St. Galler Boden wird die Wilerstrasse auch im Thurgau saniert und verbreitert. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Mühle-Viadukt und «Diga»-Kreisel. Eine zusätzliche Spur werde es dadurch nicht geben, sagt Marc Rudolf, Abteilungsleiter beim Thurgauer Tiefbauamt. «Die drei bestehenden Spuren werden auf die Normbreite ausgeweitet.» So wird die Verkehrssicherheit erhöht. Im jetzigen Zustand kann es für Autofahrer auf dem Abschnitt eng werden, wenn links und rechts ein Lastwagen fährt.

Beim Viadukt, das über die Bahngleise führt, wird der Verkehr während der Bauarbeiten über eine Hilfsbrücke geführt. So kann die Sanierung des Viadukts ohne Beschränkungen durch den Verkehr durchgeführt werden, was die Arbeitszeit um bis zu einem Jahr verkürzt. Aus Sicherheitsgründen wäre zumindest eine temporäre Totalsperrung der Brücke und eine Umfahrung durch Rickenbach hindurch unumgänglich gewesen.

Verkehr wird während Bauarbeiten zweispurig geregelt

Ganz ohne Einschränkungen für die Autofahrer lässt sich das Projekt allerdings nicht realisieren. So wird die Verkehrsführung innerhalb des Baustellenbereichs während der Bauzeit sowohl auf St. Galler als auch Thurgauer Boden durch wechselnde Spurabbauten jeweils zweispurig geregelt. Neben dem Autobahnzubringer soll zwischen April und Juli auch der «Diga»-Kreisel einer Sanierung unterzogen werden. Der Verkehr aus Bazenheid wird dafür über eine Umfahrung östlich des Kreisels geleitet. In der entgegengesetzten Richtung wird eine grossräumige Umfahrung via Kirchberger- und Stelzstrasse nötig. Die Hauptarbeiten im Thurgau sollen bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Im Sommer 2019 wird schliesslich noch die Deckschicht eingebaut. Dazu müsse der entsprechende Strassenabschnitt an ein bis zwei Wochenenden gesperrt werden, sagt Marc Rudolf. Um grössere Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, versuche man, die Arbeiten mit dem Tiefbauamt des Kantons St. Gallen zu koordinieren, sodass die Strecke an möglichst wenig Tagen gesperrt werden müsse. Das in Stand gesetzte Mühle-Viadukt auf St. Galler Boden soll ab Herbst 2019 wieder ohne Einschränkungen befahrbar sein. Die Kosten für die Sanierung des Thurgauer Abschnitts betragen 4,3 Millionen Franken. Auf St. Galler Gebiet sind 9,5 Millionen Franken budgetiert.

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