Willi und die Weiber können es

Am Freitag gastierte Willis Wyberkapelle im Gasthaus Löwen, Spreitenbach. Zahl- reiche Zuhörer waren angereist, um die Musikerinnen und Willi Valotti zu hören.

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brunnadern. Die Vielseitigkeit ist die Stärke der Kapelle. Sie spielen den Heirassa-, den Illgauer-/Innerschwyzer Stil genauso gut wie ausländische Volksmusik.

Gaby, das Multitalent

Immer wieder wurden die Instrumente gewechselt: Andrea Ulrich spielte urchige Stücke aus dem Muotathal, sowie argentinischen Tango. Martina Rohrer spielte hervorragend Kontrabass und Akkordeon. Sie ist erst seit anfangs Jahr bei der Formation dabei und hat Claudia Muff abgelöst.

Martina Rohrer wohnt in Schwyz, hat Elektroinstallateurin gelernt und macht momentan die Berufsmatura. Isabelle Näf, alias Gaby ist das Multitalent der Gruppe. Ob Kontrabass, Klavier, Klarinette oder Saxophon – Gaby kann alles. Von Willi Valotti erwarteten die Zuhörer selbstverständlich Spitzenleistungen. Was für Willi auch kein Problem war, er ist mit seinem Akkorden ein Herz und eine Seele.

Er lässt die Solisten spielen, hört zu und füllt da und dort leise mit einem Akkord auf und steigert sich mit einer atemberaubenden Variation zum musikalischen Höhepunkt.

USA meets Toggenburg

Während des Konzertes trat noch ein zweiter Mann in Willis Wyberkapelle auf: Fred Vogel, ein exzellenter Musiker aus den USA mit Schweizer Wurzeln gab ein paar Stücke mit der Wyberkapelle zum besten, was vom Publikum mit tosendem Applaus verdankt wurde.

Das Quartett konnte sich erst nach mehreren Zugaben von einem sehr zufriedenen Publikum verabschieden. Es war ein Konzert der Spitzenklasse. (pd)