WILDHAUS: Sechsmal 200 Höhenmeter mit zwölf Kilogramm

18mal wäre der Mount Everest anlässlich der «Hötteträgätä» zur Zwinglipasshütte vom 25. Juni durch die Toggenburger «Sherpas» bestiegen worden. Insgesamt trugen die Frauen und Männer des SAC 8500 Kilogramm Material zur Hütte hoch. Dies sei eine noch nie dagewesene Menge, sagen die Veranstalter.

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Toggenburger «Sherpas» unterwegs auf dem Wanderweg. (Bild: pd)

Toggenburger «Sherpas» unterwegs auf dem Wanderweg. (Bild: pd)

WILDHAUS. Es ist schweizweit wohl einmalig, dass eine SAC-Hütte durch die Mitglieder des besitzenden Vereins versorgt wird. So geschieht es traditionellerweise mit der Zwinglipasshütte des SAC Toggenburg am Fusse des Altmanns.

Holztragen ist am mühsamsten

Sämtliches Material wird jeweils im Juni von der Chreialp über 200 Höhenmeter auf die auf 2000 Meter über Meer gelegene Hütte getragen. Eindrückliche Mengen an Material mussten auf die Hütte:

• Fünf Tonnen Brennholz

• 2500 Liter Bier, Saft, Wein und Shorley • 1000 Kilogramm Lebensmittel. Insgesamt 8500 Kilogramm, eine noch nie dagewesene Menge, wie der SAC bekanntgibt. Vor allem das Hochtragen der 14 Ster Holz machte sich bei den Teilnehmern gegen Mittag in Müdigkeit bemerkbar. Die letzten 500 Kilogramm wollten und wollten nicht mehr auf die Hütte kommen. Ein paar unermüdliche JO-Mitglieder brachten den Rest dann am Sonntagmorgen noch auf den Zwinglipass.

Gemütliche Erholung

Im Schnitt wurden die 200 Höhenmeter von der Chraialp auf den Zwinglipass durch die 127 Teilnehmer der «Hötteträgätä» sechsmal mit durchschnittlich zwölf Kilogramm unter die Füsse genommen. Dies entspricht einer Höhendifferenz von 18mal von 0 auf den Mount Everest. Wie immer verbrachte man anschliessend gemütliche Stunden in der Hütte bei Verpflegung, der Entgegennahme des traditionellen «Hötteträgätegeschenks» und mit Unterhaltung von Werner Früh. (pd)