Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

WILDHAUS: Schweizer Pass für Näfs Schindeln

Sechs Bauten aus dem Kanton St. Gallen erhielten kürzlich das Label «Herkunftszeichen Schweizer Holz», darunter auch die Schindeln der Zwinglipasshütte des schweizerischen Alpenclubs, Sektion Toggenburg.
Architekt Felix Widmer, Schindelmacher Emil Näf sowie Regionalförster Erwin Rebmann (von links) bei der Übergabe des Labels «Herkunftszeichen Schweizer Holz». (Bild: PD)

Architekt Felix Widmer, Schindelmacher Emil Näf sowie Regionalförster Erwin Rebmann (von links) bei der Übergabe des Labels «Herkunftszeichen Schweizer Holz». (Bild: PD)

Das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» steht für eine nachhaltige Holzproduktion, für kurze Transportwege und für Wertschöpfung im Land. Bauherren, die ihre Bauten mit Schweizer Holz erstellen, können sich um das Label bewerben. Eine Kommission von «Lignum Schweiz» prüft den ganzen Weg des Holzes. Vom Fällen über die Verarbeitung bis zur Anwendung am Bauprojekt. Noch sind erst wenige Objekte ausgezeichnet worden. Umso wichtiger sind diejenigen, die es schaffen. Sie zeigen, dass es möglich ist, von A bis Z mit dem Holz aus der Schweiz zu bauen. Sie sind ein Beweis, wie vielseitig Schweizer Holz eingesetzt werden kann.

1100 Kubikmeter Rundholz

Kürzlich wurde im Schloss Sargans an sechs Bauherren–Vertreter die begehrte Plakette übergeben: Alpenloge Flumserberg; Garderobengebäude Badi Hörnlibuck, Rorschacherberg; Marxenhütte Flumserberg; Schlosshof–Sanierung Sargans; Zwinglipassshütte, Wildhaus; und die Sägehalle Fenkholz, Hinterforst. Insgesamt wurden für bei diesen Projekten 561,8 Kubikmeter Holz verbaut. Dies entspricht rund 1100 Kubikmeter Rundholz.

Mit dem «Herkunftszeichen Schweizer Holz» können auch nur einzelne Bauteile ausgezeichnet werden. Das ist bei der Zwinglipasshütte der Fall. Konkret ging es um die Schindelfassade. Erstellt wurde die Fassade von Emil Näf, der die Schindeln alle von Hand gespalten hat. Das Holz stammt aus der Region. Allein an der Fassade wurden 8,2 Kubikmeter Holz verbaut. Bei der Labelübergabe wurde daran erinnert, dass Schindeln auch modernsten Neubauten einen heimeligen und gemütlichen Charakter verleihen. Ebenso sind Schindelfassaden der Inbegriff für die traditionellen Häuser der Ostschweiz.

Dafür sorgen, dass die Wertschöpfung bleibt

Regionalförster Erwin Rebmann überreichte als Geschäftsführer von Lignum Holzkette St. Gallen das Label. Er zeigte auf, warum es sinnvoll ist, bewusst auf Schweizer Holz zu setzen. Der Holzbau habe eine lange Tradition, die sich immer weiterentwickelt habe. Wald und Holz wecken Emotionen, prägen unsere Landschaften und tragen in vielerlei Hinsicht zum Wohlbefinden bei.

Ganz besonders erinnerte Erwin Rebmann an der Veranstaltung an die Wertschöpfungskette. Wenn Holz aus der Schweiz verarbeitet und verbaut wird, gibt es viele Nutzniesser: die Waldbesitzer, Säger, Holzbaubetriebe, Planer, Bauherren und diejenigen, die in den Bauten arbeiten und wohnen. Kurz: Wer Holz aus der Region verwendet, sorgt dafür, dass die Wertschöpfung hier bleibt. (pd)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.