WILDHAUS: Querschnitt heimischen Schaffens

Ab dem Stephanstag werden einheimische Kunstschaffende wieder ihre Werke an der Ausstellung «Wildhauser Talente» präsentieren. Hinter den Kulissen wird eifrig vorbereitet, so Präsident Sergio Zurlo.

Adi Lippuner
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Die Archivaufnahme aus dem Jahr 2014 zeigt Skispringerlegende Walter Steiner, Vereinspräsident Sergio Zurlo und Aussteller Hans Mühlestein (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Die Archivaufnahme aus dem Jahr 2014 zeigt Skispringerlegende Walter Steiner, Vereinspräsident Sergio Zurlo und Aussteller Hans Mühlestein (von links). (Bild: Adi Lippuner)

Eine Neujahrswoche ohne die Ausstellung «Wildhauser Talente» wäre wohl im obersten Toggenburg einfach nicht komplett. Seit 24 Jahren präsentieren Vereinsmitglieder, ergänzt durch Gastaussteller, ihre Werke und freuen sich über möglichst viele Besucherinnen und Besucher.

Dieses Jahr werden am Stephanstag, 26. Dezember, ab 17 Uhr im «Chuchitobel» Arbeiten der Vereinsmitglieder Sonja Grass-Ufenast, Fredi Hüppi, Annemarie Keller, Marianne Schönenberger, Inge Sommerauer, Susi Uebersax, Josef Wenk, Ueli Wenk und Sergio Zurlo zu sehen sein. Als Gastaussteller konnten Hans und Ruth Bösch, Regula Brander, Marion Eggenberger, Christoph Fries, Brigitte Jost, Ruedi Schwizer und Beatrice Vogt, verpflichtet werden.

Von Holz bis Porzellan

Das Besondere der Ausstellung «Wildhauser Talente» ist die Vielfalt, darin sind sich jeweils die Besucher einig. «Wo, wenn nicht im ‹Chuchitobel› sind auf so kleinem Raum Bilder verschiedener Künstler, Drechslerarbeiten, Handgewobenes, Schmuck, Filzarbeiten, und Schnitzereien zu sehen,» freut sich Sergio Zurlo auf die bevorstehende Ausstellung.

Doch nicht nur die Vielfalt der Präsentation, auch der Kontakt unter den Besuchern werde geschätzt, so der Präsident des Vereins Wildhauser Talente. «Ich höre immer wieder, dass sich während der drei Tage im ‹Chuchitobel› Leute treffen, die sich sonst das ganze Jahr kaum sehen,» so Sergio Zurlo.

Eröffnung mit Apéro und Musik

Noch sind die verschiedenen Künstlerinnen und Künstler damit beschäftigt, ihre Werke für die drei Tage im «Chuchitobel» bereitzustellen. «Die ganze Ausstellung wird innerhalb weniger Stunden aufgebaut,» so Sergio Zurlo.

Dies funktioniere dank guter Vorbereitung und weil alle Ausstellenden diszipliniert arbeiten, damit zur Eröffnung um 17 Uhr alles bereit sei. Simon Wenk wird die Vernissage-Besucher am 26. Dezember ab 17 Uhr mit Hackbrettklängen verwöhnen. Wie gewohnt, hat der Verein einen Apéro vorbereitet und auch die Kafistube mit der legendären Gerstensuppe wird nicht fehlen, verspricht Sergio Zurlo.

Geöffnet ist die Ausstellung «Wildhauser Talente» am 26. Dezember von 17 bis 20 Uhr und am 27. und 28. Dezember jeweils von 11 bis 18 Uhr.

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