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WILDHAUS: Grosse Ehre für den Samariter Paul Krähemann

Der Samariter Paul Krähemann wurde für seine aussergewöhnliche Leistung von der St. Galler Regierungsrätin Heidi Hanselmann gewürdigt. Den Titel «Samariter des Jahres» verpasste er knapp.
Ursula Forrer, Präsidentin des Samariterverbands St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein, Regine Aeppli, Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbund, Heidi Hanselmann, St. Galler Regierungsrätin, Esther Näf, Samariterin des Jahres, sowie die Finalisten Nadja Scheiwiller, Carole Déteindre, Simoné Hättenschwiler und Paul Krähemann (von links). (Bild: PD)

Ursula Forrer, Präsidentin des Samariterverbands St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein, Regine Aeppli, Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbund, Heidi Hanselmann, St. Galler Regierungsrätin, Esther Näf, Samariterin des Jahres, sowie die Finalisten Nadja Scheiwiller, Carole Déteindre, Simoné Hättenschwiler und Paul Krähemann (von links). (Bild: PD)

Um auf die uneigennützige Samariter-Arbeit aufmerksam zu machen und besondere Leistungen zu würdigen, organisierte der Samariterverband St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein am Samstag, 10. März, in der Kybun World in Sennwald die Wahl des «Samariter des Jahres». Ein Anlass, der bereits bei der ersten Durchführung zu einem vollen Erfolg wurde.

Den Sieg hätten alle Samariter verdient

«Wir waren überrascht über die zahlreichen Bewerbungen und die einzelnen Geschichten»,erzählte Ursula Forrer, Präsidentin des Samariterverbands St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein. Ebenso überrascht war sie über den erfreulich grossen Besucheraufmarsch an die Wahlfeier: «Wir haben mit etwa 50 Besuchern gerechnet. Gekommen sind weit über hundert.» Die Freude über den Erfolg ist riesig. Zumal die hohe Teilnehmerzahl eine Wertschätzung für die Samariterarbeit ist, welche meist abseits des Scheinwerferlichts geleistet wird. Die Freiwilligenarbeit und deren Bedeutung für die Gesellschaft unterstrich die St. Galler Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann in ihrer Rede. Ihr wurde die Ehre erteilt, die Siegerin zu verkünden und die Laudatio zu halten.

Den begehrten Titel «Samariter des Jahres» gewonnen hat Esther Näf vom Samariterverein Widnau. Sie war über die Ehre sichtlich gerührt und dankte ihren Vereinskameraden wie auch der Familie, von der sie in der Freiwilligenarbeit unterstützt wird. Heidi Hanselmann zeigte sich überzeugt davon, dass alle Finalisten den Sieg verdient hätten. Denn auch Paul Krähemann aus Wildhaus, Carole Déteindre aus Wil, Nadja Scheiwiller aus Oberbüren und Simoné Hättenschwiler aus St. Gallen haben Besonderes geleistet. Es liege aber in der Natur der Wahl, dass es nur einen Sieger geben könne.

Nebst der Siegerin Esther Näf standen sämtliche Samariter im Zentrum der kurzweiligen Feier, welche von Annina Dietsche-Veit moderiert wurde. Sogar die Zentralpräsidentin vom Schweizerischen Samariterbund, die ehemalige Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli reiste zu Ehren der Finalisten in die Kybun World nach Sennwald. Dort standen für einmal Menschen die Grosses leisten im Mittelpunkt, die sonst von der Öffentlichkeit nur am Rande wahrgenommen werden. Auch wenn es für Paul Krähemann für den Titel nicht ganz reichte, wird er weiterhin einen grossen Teil seiner Freizeit in die Samaritertätigkeit investieren. Lange Zeit blieb ihm nicht um den Erfolg zu feiern, denn bereits wenige Stunden nach der Wahlfeier stand Paul Krähemann zusammen mit dem Musikverein am Unterhaltungsabend auf der Bühne. Dies zeigt: Der Wildhauser ist ein engagierter Vereinsmensch. (pd/lim)

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