WILDHAUS-ALT ST. JOHANN: Keine Investitionen mehr für Schützenstand im Munzenriet

Die Gemeinde will künftig den Fokus auf den Schützenstand in Alt St. Johann legen.

Armando Bianco
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Kommenden Mittwoch, 28. November, findet um 20 Uhr die Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde im Mehrzweckgebäude Chuchitobel statt. Dabei wird über die Sanierung der Nesselhaldenstrasse in Unterwasser abgestimmt.

Wie aus dem jüngsten Amtsbericht hervorgeht, stehen 2018 einige wichtige Investitionen an. Die allerbeste Nachricht führt Gemeindepräsident Rolf Züllig gerade an erster Stelle an, die (bereits bekannte) Senkung des Steuerfusses von 148 auf 138 Prozent. Nach mehreren Jahren mit einem Ertragsüberschuss «können wir uns das leisten». Die laufende Rechnung und der Investitionsplan seien Hinweis und ­Garant für die gute Entwicklung der Gemeinde, so Rolf Züllig weiter. Ein Traktandum an der Bürgerversammlung ist die Sanierung der Nesselhaldenstrasse in Unterwasser, die Bürgerschaft muss über Gutachten und Antrag befinden. Die Sanierung des ­Abschnittes Nesselhalden-Chüeboden – der Belag ist hier rissig und aufgeschoben – wird mit 365000 Franken veranschlagt. Unter den verschiedenen Investitionen im 2018 befindet sich auch die Sanierung des Gemeindehauses, dafür soll nächstes Jahr ein Projekt ausgearbeitet werden. Bemängelt werden die aktuell geringe Kapazität bzw. die ungenügende Grösse der Zimmer sowie des Eingangsbereich.

Vorläufig sistiert wurde die wegen der engen Verhältnisse um das Zwinglihaus geplante Umlegung der Munzenrietstrasse. Gegen das Vorhaben ist eine Einsprache eingegangen, zudem will man auch die Entwicklung des neuen Jufa-Erlebnishotels, des angedachten neuen Zwinglizentrums und des Schulhausneubaus abwarten.

Wie dem Amtsbericht weiter zu entnehmen ist, will die Gemeinde nicht mehr in den Schützenstand im Munzenriet Wildhaus investieren. Längerfristig will man nur einen Schützenstand erhalten, Priorität hat die Anlage in Alt St. Johann, wo aktuell die Trefferanzeige erneuert werden muss. Die Wahl sei auf diese Anlage gefallen, weil sich im Munzenriet mehr Fussgänger, Touristen und Anwohner aufhalten.

Armando Bianco

armando.bianco@wundo.ch