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WIL: Bis in die höchste Liga

Bettina Osterwalder ist seit September die neue Geschäftsführerin des Unihockey-Leistungszentrums. Sie erzählt von den hohen Anforderungen an die jungen Sporttalente und ihren Ambitionen. Sie alle träumen vom Unihockey-Land Schweden.
Josephine Opprecht
Das Unihockey-Leistungszentrum will junge Sporttalente an die internationale Spitze bringen. (Bild: PD)

Das Unihockey-Leistungszentrum will junge Sporttalente an die internationale Spitze bringen. (Bild: PD)

Josephine Opprecht

josephine.opprecht@wilerzeitung.ch

Im Unihockey-Leistungszentrum Ostschweiz (ULZO) arbeiten junge Sporttalente auf eine erfolgreiche Karriere als Profiunihockeyspieler hin. Sie werden ab der ersten Oberstufe bis nach ihrem Lehrabschluss oder ihrem gymnasialen Abschluss im Leistungszentrum begleitet und trainiert. Um während der Schul- beziehungsweise Ausbildungszeit genügend trainieren zu können, arbeitet das ULZO mit Lehrbetrieben zusammen.

Zu den Partnerschulen gehören die Sportschule Lindenhof und die Kantonsschule in Wil, die Sportschule Appenzellerland in Teufen sowie die «United School of Sports» in St. Gallen. «Auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Sportschulen können das individuelle Training im Unihockey Leistungszentrum zusätzlich zu ihrem eigenen Training in Anspruch nehmen», sagt ULZO-Geschäftsführerin Bettina Osterwalder.

Sportler benötigen eine Talentkarte

Doch um dieses Angebot nutzen zu können, müssen die Schüler gewisse Anforderungen erfüllen: «Bei einem Auswahlverfahren können sich U13-Spielerinnen und -Spieler für eine Talentkarte qualifizieren. Mit einer solchen Karte wird man als Sporttalent akzeptiert und ist berechtigt, eine Sportschule zu besuchen», erklärt Bettina Osterwalder. Das Auswahlverfahren werde vom Unihockeyverband St. Gallen Glarus Appenzell durchgeführt. Die schulischen Leistungen werden dabei nicht in die Evaluation einfliessen.

Das Leistungszentrum bietet den Athleten zusätzliche Trainingseinheiten neben dem Training im Verein, in denen sie von professionellen Trainern individuell gefördert werden. Dadurch wird ihnen ermöglicht, an sich selbst zu arbeiten und sich zu verbessern. «Pro Woche bieten wir den Schülern zehn zusätzliche, zweistündige Trainingseinheiten an, in denen sie vertieft an ihren Schwächen und Stärken arbeiten können», sagt Bettina Osterwalder. Aktuell nutzen sogar drei Spieler aus der Nationalliga A das Angebot des ULZO. Trainiert wird in der Turnhalle der Sportschule Lindenhof in Wil oder in der Turnhalle Büel in Gossau.

Das ULZO verfolgt als Hauptziel, den jungen Athletinnen und Athleten durch das intensive Training eine Zukunft als Profispieler in den obersten Ligen zu ermöglichen, wo sie versuchen werden, Sponsoren von sich zu überzeugen. Auch die Goldmedaille an einem internationalen Grossanlass wird anvisiert. «Für sehr gute Spieler mit besonders grossen Ambitionen ist das höchste Ziel, die Aufmerksamkeit eines schwedischen Vereins zu wecken», sagt Osterwalder. In der höchsten Spielklasse in Schweden zu spielen, sei vergleichbar mit einem Eishockeyspieler, der in einem amerikanischen Verein in der weltweit bekannten National Hockey League NHL spielen kann.

Die Trainings werden durch die Eltern finanziert, bekommen aber vom Sport-Toto finanzielle Unterstützung.

Hinweis

Für Interessierte gibt es am Montag, 27. November, einen Informationsanlass zum Schulbeginn im Sommer 2018. Der Anlass findet im Sportpark Bergholz in Wil statt und beginnt um 19 Uhr.

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