Wieso kein Osterhuhn?

Die Herkunft des Brauchtums, dass ein Hase im Wald Eier bemalt und diese für die Kinder am Ostersonntag versteckt, ist nicht definitiv geklärt.

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Die Herkunft des Brauchtums, dass ein Hase im Wald Eier bemalt und diese für die Kinder am Ostersonntag versteckt, ist nicht definitiv geklärt. Während in früheren Zeiten in einigen Teilen der Schweiz der Kuckuck und in Teilen Europas der Storch oder der Fuchs die Eier brachte, setzte sich der Hase im letzten Jahrhundert weitgehend durch. Eine Theorie dazu beruft sich etwa auf den Mondkalender, der den Zeitpunkt des Osterfestes bestimmt. Bei Vollmond sei in den Mondkratern ein Hase zu sehen, was dessen Verbindung zum Osterfest herstelle. Einleuchtender erscheint, dass der Hase, mit seinen vielen jungen Häschen, und das Ei geeignete Symbole für Leben, Erneuerung und Fruchtbarkeit sind, was gut zu einem sonnigen Frühlingstag passt. (uh)